Behla feierte am Samstag mit zahlreichen Gästen und Kindern der umliegenden Ortsteile und Gemeinden die Zukunft seiner vorschulischen Bildungseinrichtung. Nach jahrelangen Diskussionen startet am morgigen Montag eine nach neuesten Erkenntnissen zur vorschulischen Bildung gestaltete Kindertagesstätte in ein neues Zeitalter. Erstmals gibt es in einem Hüfinger Ortsteil eine Einrichtung, die unterschiedliche Angebotsformen von Kindergartengruppen und Krippengruppen miteinander vereint.

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Johannes Graumann von der zur Erzdiözese in Stühlingen zählenden Verrechnungsstelle sprach von einem enormen Kraftakt. Nur dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Seelsorgeeinheit und politischer Gemeinde habe er zu einem sichtbaren Erfolg geführt.

Bauplaner Bernhard Streit enthüllt das neue Logo der Kindertagesstätte St. Georg.
Bauplaner Bernhard Streit enthüllt das neue Logo der Kindertagesstätte St. Georg. | Bild: Rainer Bombardi

Bürgermeister Michael Kollmeier bezifferte die Zukunftsinvestition auf 1,3 Millionen Euro. Die Ko-Finanzierung dank Förderungen über ein Bundesprogramm und das Entwicklungsprogramm ländlicher Raum ermöglichte den Bau eines topmodernen Gebäudes.

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„In wenigen Tagen löst Kinderlärm den Baulärm ab und wenn der Außenbereich bis in wenigen Wochen grünt, ist die Kindertagesstätte endgültig in Kinderhand“, freute sich Kollmeier auf einen Bildungseinrichtung, die eine weitere Bereicherung für die Gesamtstadt vorstelle. Er dankte allen, die den Eröffnungstermin ermöglicht hatten.

Bauplaner Bernhard Streit übergibt Kita-Leiterin Sabrina Haberland symbolisch den Schlüssel für das neue Haus.
Bauplaner Bernhard Streit übergibt Kita-Leiterin Sabrina Haberland symbolisch den Schlüssel für das neue Haus. | Bild: Rainer Bombardi

Bauplaner Bernhard Streit sprach von einem großen Tag für Behla, der sich seit dem Baustart am 17. September 2018 Stück für Stück weiter entwickelt habe. Die Krippenkinder verfolgten vom ersten Tag an den Bau und auch die Kindergartenkinder der Nachbarschaft waren regelmäßig begeisterte und tatkräftige Besucher auf dem Baugelände.

Hoffnung auf Handwerkernachwuchs

Streit freute sich scherzhaft über kommenden Handwerkernachwuchs und dankte in diesem Zusammenhang allen am Bau beteiligten Handwerkern für ihr Engagement.

Bauplaner Bernhard Streit (von links), Kita-Leiterin Sabrina Haberland, Ortsvorsteher Christoph Martin, Bürgermeister Michael Kollmeier und Johannes Graumann von der Verrechnungsstelle der Erzdiözese machen den Weg frei in ein neues Zeitalter frühkindlicher Bildung.
Bauplaner Bernhard Streit (von links), Kita-Leiterin Sabrina Haberland, Ortsvorsteher Christoph Martin, Bürgermeister Michael Kollmeier und Johannes Graumann von der Verrechnungsstelle der Erzdiözese machen den Weg frei in ein neues Zeitalter frühkindlicher Bildung. | Bild: Rainer Bombardi

Ortsvorsteher Christoph Martin hob den Wert einer modernen frühkindlichen Bildungseinrichtung für die Gemeinschaft hervor. In diesem Kontext dankte er seinem Vorgänger Uwe Schnekenburger, der umsichtig den Grundstein für eine erfolgreiche Entwicklung gelegt habe. „ Es kommt auf die Personen an, die das mit Leben erfüllen“, schenkte er seine Beachtung den Kindern und den Erzieherinnen, die er als ein Team kennenlernte, die ihren Beruf als Berufung ausübten.

Die Erzieherinnen erläutern an diversen Stationen die Angebotsvielfalt er neuen Kita.
Die Erzieherinnen erläutern an diversen Stationen die Angebotsvielfalt er neuen Kita. | Bild: Rainer Bombardi

„Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, viele kleine Dinge tun, können sie das Gesicht der Welt verändern“ zitierte Kita-Leiterin Sabrina Haberland ein afrikanisches Sprichwort.

Kinder organisieren sich ein Stückweit selbst

In Zukunft hätten die Kinder in einem offenen Bildungskonzept und nach dem Konzept der Selbstorganisation die Möglichkeit, den Alltag mit all ihren Sinnen zu erfahren. Hierfür bereit steht sie mit einem Team von aktuell neun fest angestellten Erzieherinnen und weiteren Fachkräften.

In der neuen Kindertagesstätte motivieren die Kinder ihre Eltern auf Anhieb zum Mitspielen.
In der neuen Kindertagesstätte motivieren die Kinder ihre Eltern auf Anhieb zum Mitspielen. | Bild: Rainer Bombardi

Einen ersten Eindruck des Miteinanders gaben Kinder und Erzieherinnen bei ihren Auftritten. Mit den Liedern „Ich bin da“ und „Ich kenn ein Haus“ sangen sie fröhlich, wie sehr sie sich auf die neue Umgebung freuen. Im Anschluss weihte Pfarrer Manuel Grimm die Kita St. Georg ein.

Pfarrer Manuel Grimm weiht mit zwei Ministrantinnen die neue Kindertagesstätte ein.
Pfarrer Manuel Grimm weiht mit zwei Ministrantinnen die neue Kindertagesstätte ein. | Bild: Rainer Bombardi
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