Wie geht es nun mit dem Kindergarten Alte Gerbe weiter? Diese Frage wurde Bürgermeister Martin Numberger bei seiner ersten Elternversammlung des Kindergartens Alte Gerbe gestellt. Diese Versammlung fand im Rathaus statt, da der Raum im Dachgeschoss der Gerbe bekanntlich aus Gründen des Brandschutzes und Rettungswegs nicht mehr benutzt werden darf. Die Gerbe ist ein Regelkindergarten und hat derzeit keine Warteliste. „35 Kinder besuchen die Einrichtung derzeit, also sind noch ausreichend Platzreserven vorhanden, wobei jedoch jeden Monat neue Kinder hinzukommen“, informierte Kindergartenleiterin Alexandra Winter. Die noch freien Plätze sind auch der Tatsache geschuldet, dass die Gerbe 15 Vorschüler hatte.

Noch eine Weile wird der Kindergarten Alte Gerbe in Geisingen in Betrieb sein. Derzeit wird untersucht, was ein möglicher Neubau an Kinderbetreuung aufnehmen kann.
Noch eine Weile wird der Kindergarten Alte Gerbe in Geisingen in Betrieb sein. Derzeit wird untersucht, was ein möglicher Neubau an Kinderbetreuung aufnehmen kann. | Bild: Paul Haug

Bürgermeister Numberger informierte mit Blick auf die Zukunft der Gerbe, dass derzeit eine Untersuchung über einen Neubau laufe und man dann alle Argumente gegeneinander abwägen müsse. „Die Gerbe hat durchaus Charme, ist aber nicht auf Dauer zukunftsfähig, um alle Angebote abdecken zu können. Es soll künftig eine Lösung sein, die für alle in Ordnung geht, und dies muss sachlich ausdiskutiert werden“, sagte der Bürgermeister. Numberger lobte die Arbeit des Erzieherteams, hier herrsche eine gute Harmonie, was auch der langjährige Personalstamm zum Ausdruck bringe.

In der Diskussion wurde moniert, dass verschiedene Dinge in der Gerbe in die Jahre gekommen seien, etwa der Bereich Sanitär. Ursprünglich war ja vorgesehen, nach der Sanierung des Kindergartens Stadtgraben die Gerbe zu sanieren und die Kinder in das Provisorium des Schulgebäudes II auszulagern. Durch die enorme Nachfrage nach Krippenplätzen werden dort jedoch Krippenplätze eingerichtet, sodass der Kindergarten Gerbe vorerst in den alten Räumlichkeiten bleibt, bis dann durch den Gemeinderat eine Entscheidung über eine endgültige Lösung getroffen wird. Selbstverständlich, so Numberger, müsse es funktionieren und wenn nötig, müsse auch investiert werden in eine Art Zwischenrenovierung. Bemängelt wurde seitens der Eltern, dass die Eingangstür nicht abgeschlossen werden kann. Man will das Thema angehen, es wurde auch seitens der Eltern eine mögliche Lösung angesprochen.

Die Öffnungszeiten der Gerbe haben sich aufgrund einer Elternumfrage geändert, die Gerbe ist von Montag bis Freitag von 7.15 bis 12.45 Uhr geöffnet, sowie am Dienstag und Mittwoch von 13.45 bis 16.15 Uhr. Die Eltern sprachen ferner verschiedene Themen an. Etwa das Parken an der Hauptstraße, sodass mit einem Kinderwagen oder Rollstuhl an manchen Stellen kein Durchkommen ist, die Missachtung von Zebrastreifen, was gerade für Kinder eine enorme Gefahr darstellt, sowie der immer wieder durch Jugendlichen verschmutzte Spielplatz in der großen Breite.

Deutlich älter als vier Jahre sind oft Jugendliche, die sich auf dem Spielplatz in der großen Breite aufhalten und Zigarettenkippen und Scherben hinterlassen.
Deutlich älter als vier Jahre sind oft Jugendliche, die sich auf dem Spielplatz in der großen Breite aufhalten und Zigarettenkippen und Scherben hinterlassen. | Bild: Paul Haug

Auf diesem Spielplatz, so wurde bemängelt, liegen oft Zigarettenkippen und Scherben. Bürgermeister Numberger merkte dazu an, dass das Thema Parken in der Hauptstraße demnächst angegangen werde und zeigte sich, was die ständige Verschmutzung des Spielplatzes betrifft, erbost. „Notfalls werden dort Schilder und Kameras aufgestellt“, sagte der Bürgermeister zu dieser Problematik.