Am Donnerstagnachmittag führte die Verkehrspolizei im Feldberggebiet eine Großkontrolle mit dem Schwerpunkt Geschwindigkeit durch. Zwischen 12 Uhr und 18 Uhr wurden an verschiedenen Stellen auf der B 500, der B 317 und der L 149 Geschwindigkeitsmessgeräte eingesetzt. Weitere Tempomessungen wurden mittels Videokamerafahrzeuge durchgeführt. An der Aktion waren rund 30 Beamte der Verkehrskommissariate Freiburg, Weil am Rhein und Waldshut-Tiengen beteiligt.

Dass die Kontrollen ihre Berechtigung hatten, zeigte das Ergebnis. 87 Fahrer wurden wegen zu schnellen Fahrens gebührenpflichtig verwarnt. Weitaus härter traf es 45 weitere Fahrer. Sie wurden angezeigt und können sich auf Bußgelder zwischen 70 Euro und 880 Euro einstellen.

Zwei Raser müssen demnächst für einen beziehungsweise für zwei Monate auf ihre Führerscheine verzichten. Einer von ihnen überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um sage und schreibe 67 Stundenkilometer. Ein Autofahrer gefährdete beim Überholen den Gegenverkehr und wurde deshalb wegen Gefährdung des Straßenverkehrs bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Weitere Anzeigen gab es für vier Autofahrer, die während der Fahrt mit dem Handy telefonierten. Teuer wurde es auch für zwei Motorradfahrer. Ihre Maschinen wiesen nicht genehmigte technische Veränderungen auf, was zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Beide Fahrer wurden angezeigt.