Großer Andrang herrschte am Samstagmorgen in der Außenstelle der Bruderhausdiakonie in der Breslauer Straße. Zirka 180 Bewohner – und Beschäftigte der Einrichtung sowie Diakonie-Mitarbeiter bekamen ihre Erstimpfung gegen Covid-19. Verimpft wurde Biontech.

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Enge Taktung

Um neun Uhr war Start, schnell wuchs die Warteschlange vor dem Eingang. „Wir haben bewusst eng getaktet“, so Patrick Fischer, Bereichsleiter der Werkstätten in Donaueschingen und am Fischerhof. „Schließlich wollen wir bis etwa 12.30 Uhr 180 Personen impfen, da das Impfteam dann zur Bruderhausdiakonie Fischerhaus in Vöhrenbach weiterzieht“.

Ein wahrer Segen

Für den Bereich Werkstatt und Wohnen sei das Impfen ein wahrer Segen. „Auch wir hatten hier Corona-Infektionen trotz ausgeklügeltem Hygienekonzept. Glücklicherweise musste keine Einrichtung geschlossen werden“, so Fischer. Als Glücksfall erwies sich die Werkstatt für behinderte Menschen in der Äußeren Röte. Die großzügigen Räumlichkeiten wurden am Freitag noch mit fünf Impfkabinen ausgestattet, die Kantinen dienten dann als Warteraum für die Geimpften, die nach ihrem Piks mit der Nadel noch 30 Minuten im Warteraum verbleiben mussten.

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Großer Aufwand

Getestet wurden bereits alle am Freitag, sodass nach Überprüfung der ebenfalls im Vorfeld ausgefüllten Laufzettel nur noch Fieber gemessen werden musste. Der Platz wurde benötigt, damit unter anderem auch der Abstandsregelung Rechnung getragen werden konnte: „Schließlich haben viele behinderte Menschen Betreuer dabei, und so verdoppelt sich die Zahl der Personen, die zum Impfen erscheinen ruckzuck“, erläutert Fischer. In einem weiteren Nebenraum war ein siebenköpfiges EDV-Team der Impfkolonne tätig, sie erfassten sofort die Daten der Geimpften. Einen tollen Job machten hier Katharina Olbrich, Silke Kersting (beide zuständig für den Bereich Wohnen), sowie Patrick Fischer, die hier die Werkstätten in Donaueschingen kurzerhand in ein Impfzentrum verwandelten. Weiter geht‘s am 8. Mai.