Auf einem hohen musikalischen Niveau haben beim Jahreskonzert des MV Grüningen und seiner gemeinsam mit Jungmusikern benachbarter Stadtgebiete gebildeten Nachwuchsformationen unterschiedlichste Emotionen freigesetzt. Drei Dirigenten führten die Zuhörer in der Käster-Halle durch ein breites Spektrum der Stilrichtungen. Dabei stand das Konzertereignis für ein Aufeinandertreffen mehrerer Musiker-Generationen. 

Gleich drei Träger des Gold-Leistungsabzeichens

Das erste Konzertdrittel überragte die Ehrung von Reinhilde Limberger. Als erste Musikerin im Verband erhielt sie von Präsident Heinrich Glunz für 50 Jahre aktive Musikerinnenkarriere die große goldene Ehrennadel des Bunds deutscher Blasmusiken und die Verbandsehrennadel. Lange anhaltender Applaus bekamen zudem Jutta Weißer, Sylvia Mantel (40 Jahre), Tanja Albert (25 Jahre) und die drei neuen Träger des goldenen Leistungsabzeichens, Franziska Rothe, Philipp Eiban und Jonas Shorpp.

„Jingle Bells“ darf im Advent nicht fehlen

Vom ersten Takt an gelang es den Klangkörpern, ihre Zuhörer auf einer Reise durch ein heroisch gestaltetes Musikabenteuer mitzunehmen. Zum Auftakt war es Dirigent Marcus Hildebrand, der sich mit seinem erstmals in der Spielgemeinschaft Aufen-Grüningen und den Neuzugängen aus Wolterdingen auftretenden Vororchester in die Herzen der Zuhörer spielte. Im Anschluss an ihren couragierten Auftritt verbreitete die jüngste Abteilung der Gastgeber mit „Jingle Bells“ vorweihnachtliche Gefühle.

Jugendkapelle mit Mitgliedern aus drei Stadtteilen

Die gute Entwicklung im Nahwuchsbereich war beim Auftritt der Jugendkapelle unüberhörbar, die unter der Leitung von Benedikt Hauger ebenfalls eine Premiere feierte und sich in der Formation Aufen-Grüningen-Woltderdingen präsentierte. Die Krönung des Konzertabends folgte im zweiten Teil beim Auftritt der Gastgeber. Dem musikalischen Leiter Edgar Friedrich gelang es einmal mehr, sich mit seinem Orchester zwischen monumental erklingender Marschmusik, epischer Klangvarietät und der auf Oberstufenniveau erklingenden Bohemian Rhapsody als eines der mitreißendsten Orchester der Donaustadt zu präsentieren.

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Das Konzert vereinte Abschied und Aufbruch, da die Gastgeber nach 15 Jahreskonzerten in der Erich-Kästner Halle ab dem kommenden Jahr wieder zu einem echten Heimspiel in die neue Grüninger Mehrzweckhalle einladen.