Donaueschingen/Saverne – Zu Ende gegangen ist der zehntägige deutsch-französische Schüleraustausch zwischen der Realschule Donaueschingen und dem Collège Poincaré in Saverne. 21 Französisch-Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klasse konnten fünf Tage lang die französische Kultur und Sprache in einer Gastfamilie erleben und in deren Alltag hineinschnuppern. Im Gegenzug nahmen auch sie einen Gastschüler auf.

Während des Austausches wurden vielerlei Aktivitäten organisiert. So lernten die jungen Franzosen, die von den Deutsch-Lehrerinnen Christelle Mehl und Nathalie Ettlinger begleitet wurden, Donaueschingen und die Realschule kennen. Ein Besuch im Kinder- und Jugendmuseum stand ebenso auf dem Programm wie ein Empfang bei Bürgermeister Bernhard Kaiser. Dieser freute sich besonders über die aktiv gestaltete Freundschaft zwischen den beiden Partnerstädten und hielt die Jugendlichen dazu an, die geknüpften Kontakte auch über den Austausch zu pflegen. Der Tagesausflug ging nach Freiburg, wo die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Stadtführung die Stadt mit Hilfe einer Rallye allein erkundeten. Doch auch die sprachliche Arbeit kam nicht zu kurz. In angeleiteten Lernsituationen halfen die Deutschen den Franzosen beim Sprachenlernen und andersrum.

Nach dem Aufenthalt in Donaueschingen ging es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit den deutschen Begleitlehrerinnen Sandra Mai-Duffner und Katharina Riedesser im Bus nach Saverne. Dort wurden sie noch am gleichen Abend von François Schaeffer, dem Leiter des Kulturamts, im Rohan-Schloss empfangen. Nach dem Wochenende, das die Jugendlichen in ihren Gastfamilien verbrachten, wurde gemeinsam die Glasbläserei in Meisenthal besucht. Dort entstanden aus Schülerhand fantasievolle Glasfiguren. Auch ein Besuch der elsäßischen Metropole durfte nicht fehlen. Bei herrlichem Wetter war Zeit für eine Stadtführung, eine Bootsfahrt und natürlich für einen Einkaufsbummel. Vor der Abreise entdeckten die deutschen Schülerinnen und Schüler schließlich noch am Collège das französische Schulsystem. Dann war es auch schon Zeit, sich zu verabschieden. Mit vielen Eindrücken und neuen Erfahrungen reiste die Gruppe zurück nach Donaueschingen. Schon bald wollen sich einzelne Teilnehmer des Austausches privat wieder treffen.