Wie aufopferungsvoll die Brigachtaler Hilfsorganisation Liso Tanzania nach wie vor und trotz Pandemie weitermacht, wurde beim Jahrestreff deutlich. Geplant ist nun, das afrikanische Waisenhaus, das die Mitglieder seit 2013 betreiben, nochmals zu erweitern.

Fleißig Spenden gesammelt

Es sollen zwei größere Zimmer angebaut werden, berichtete Vizevorsitzende Melanie Tepass, die als Architektin und Expertin auf diesem Gebiet das neue Projekt vorstellte. Die Finanzierung sei schon in trockenen Tüchern. Denn es wurden wiederum fleißig Spendengelder gesammelt, um so für sechs Waisenkinder dieses neue Zuhause schaffen zu können.

Stetiger Kontakt zum Waisenhaus und zu den Kindern

Den Verein unterstützen zahlreiche Einzelmitglieder sowie mehrere Familien und Paten – insgesamt sind es etwa 90 Mitglieder. Man hofft natürlich, 2022 wieder mehr vor Ort sein zu können, denn durch Corona waren Anfang 2020 mit Lena Schubert und Christian Senn letztmals zwei Volontärs im Waisenhaus „Liso Watoto Home“ aktiv. Dennoch hielt man über verschiedenen Kanälen Kontakt mit dem Waisenhaus und den zehn Kindern, die dort aktuell leben.

Zwei neue Kinder ziehen ein

Dass im Juli 2020 mit dem vierjährigen Athumani und der siebenjährigen Maria nun zwei weitere Kinder aufgenommen werden konnten, war wohl die erfreulichste Nachricht beim Jahrestreff im Gasthaus Sternen.

Verein noch unter Schock

Alle standen beim Jahrestreff von Liso Tanzania noch ganz unter dem Eindruck des Todes von Kassierer Heiko Schwerer, der im August tödlich verunglückt war. Schwörer hatte viele Jahre die Kasse der 2009 gegründeten Brigachtaler Hilfsorganisation Liso Tanzania geführt und reißt eine große Lücke, denn dieser Verlust sei äußerst schwer zu verkraften, sagte die Vorsitzende Andrea Heni (früher Schwemmer).

„Einfach eine schöne Sache“

Bei den Wahlen wurde die Vorsitzende Andrea Heni im Amt bestätigt. Die Kasse führt weiterhin Miriam Laufer. Auch die Beisitzer Alice Mohr, Leonie Kammerer, Michael Laufer und Franziska Pätzold machen weiter. Lob kam auch von Bürgermeister Michael Schmitt: „Es ist einfach eine schöne Sache, Liso Tanzania in der Gemeinde zu haben“.