Ein herrlicher Herbsttag, an dem einfach alles passte! Singen bot am 6. November einen Erlebnissonntag, dem es an nichts fehlte. Bei angenehmen Temperaturen war die Innenstadt Anziehungspunkt für Gäste aus der ganzen Region.

Kulinarische Genüsse aus heimischer Produktion, Kunsthandwerk und Mitmachaktionen lockten auf den 21. Martinimarkt rund um das Rathaus. Mit Öffnung der Geschäfte schlenderten die ersten Besucher auch durch die Fußgängerzonen.

Der Martinimarkt mit verkaufsoffenem Sonntag war auch bei seiner 21. Auflage Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Umgebung.
Der Martinimarkt mit verkaufsoffenem Sonntag war auch bei seiner 21. Auflage Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Umgebung. | Bild: Christel Rossner

„Der Martinimarkt ist Tradition und gehört dazu“, erzählten Lioba und Hermann Knapp, die nach dem Bummel über den Markt auch eine Runde durch die Stadt drehten. Damit standen sie nicht allein, das zeigten die Menschentrauben, die gegen Mittag vom Rathausplatz die Hauptstraße Richtung Innenstadt überquerten.

„Die Leute scheinen darauf gewartet zu haben. Der Martinimarkt ist für viele ein Treffpunkt“, freute sich Claudia Kessler-Franzen über die zahlreichen Besucher, die schon bei Öffnung des Marktes über den Rathausplatz schlenderten. Bald darauf zogen die ersten Düfte nach Schupfnudeln, Kürbissuppe und Mandeln über den Platz, und die Sitzplätze auf den Bankreihen füllten sich.

Die Marktbeschicker verwöhnten die Besucher wieder mit kulinarischen Spezialitäten: Jesaja Bara (links) und Jörg Hangarter bereiteten ...
Die Marktbeschicker verwöhnten die Besucher wieder mit kulinarischen Spezialitäten: Jesaja Bara (links) und Jörg Hangarter bereiteten Schupfnudeln nach speziellem Rezept zu. | Bild: Christel Rossner

Ein bisschen kühl sei es schon noch, stellte Barbara Wieckowki am Stand von Hangarter fest. Aber es sei ja auch Herbst und ideales Wetter für den Martinimarkt. Gegen Mittag füllte sich der Rathausplatz. Bummeln, schauen und verweilen war das Motto. Verteilt über den Platz boten die Stände eine Vielfalt an handgefertigten Artikeln von Filzarbeiten über Bürsten und Haushaltsgegenstände aus Holz bis zu Weihnachtsdekorationen.

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Kinder konnten Seile winden oder in der Glut der Esse Eisen schmieden, stets genutzt wurde das Spielmobil der Stadt. Ein vergnügliches Erlebnis auch für Erwachsene bot der „Spielraum“ der Stadtjugendpflege im Foyer des Hotels Holiday Inn Express.

Auf dem Rathausplatz herrschte Marktatmosphäre. An rund 60 Ständen gab es handgefertigte Artikel für den täglichen Gebrauch und ...
Auf dem Rathausplatz herrschte Marktatmosphäre. An rund 60 Ständen gab es handgefertigte Artikel für den täglichen Gebrauch und Dekorationen. | Bild: Christel Rossner

Es war ein Martinimarkt wie in alten Zeiten. Ulrike Zellmer besucht den Markt jedes Jahr. „Wenn er denn stattfindet“, fügte sie hinzu. „Nach den Beschränkungen und Ausfall wegen Corona weiß man den Markt mehr zu schätzen“, schloss sich Brigitte Kulick an.

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Auch für Helga Kaul gehört der Markt dazu, er schaffe Begegnungen mit Menschen, die man auch länger nicht gesehen hat. Was sie besonders freute: „In diesem Jahr ist selbst die Schäferei von der Domäne vom Berg in die Stadt heruntergekommen.“

Bummeln und einkaufen hieß es auch in den Geschäften der Innenstadt. In den Fußgängerzonen herrschte reger Publikumsverkehr. Dennoch kam keine Hektik auf, geruhsam schlenderten die Einkäufer durch die Läden.

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