Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen hat ihre Bürger bei einer Einwohnerversammlung in der Talwiesenhalle darüber informiert, wie sie den Klimawandel voranbringen will. Ziel der Gemeinde ist eine klimaneutrale Kommunalverwaltung. Das bedeutet im Rahmen des Pariser Klimaabkommens eine Treibhausgasminderung bis zum Jahr 2040 von mindestens 90 Prozent.

Beauftragter für Klimaneutralität gesucht

Matthias Möhrle, Umweltschutzbeauftragter der Gemeinde, erklärte, dies sei ein ambitioniertes Ziel. Aber man habe sich dieses fest vorgenommen und wolle als Verwaltung ein Vorbild für die Bürger sein. Er räumte ein, dass dieses Ziel mit den momentanen Personalkapazitäten nicht erreichbar sei.

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Aber die Gemeinde sei zuversichtlich, eine neu geschaffene Vollzeitstelle gut besetzen zu können. Eine entsprechende Stelle für einen Klimaneutralitätsbeauftragten habe man ausgeschrieben und freue sich auf Bewerbungen.

Weniger Beleuchtung, kühle Büros

Wo es möglich und sinnvoll sei, spare die Gemeinde Energiekosten ein, erklärte Möhrle. So wurde zum Beispiel die Straßenbeleuchtung um die Hälfte reduziert, und die Büroräume im Rathaus werden nur noch auf 19 Grad geheizt. Und es wird mit gemeindeeigenen Photovoltaikanlagen Energie produziert, um Eigenstrom zu erzeugen oder um Energie ins Netz einzuspeisen.

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Auch wenn in diesem Bereich bereits viel gemacht werde, gebe es noch Aufholbedarf, so Matthias Möhrle. Der Klimaneutralitätsbeauftragte soll sich unter anderem auch um weitere Photovoltaikanlagen kümmern.

Energieagentur Konstanz berät

Die Gemeinde Rielasingen-Worblingen ist Mitglied bei der Energieagentur Konstanz. Hier können Bürger und Unternehmen eine kostenlose Energieberatung erhalten. Bei der Energieagentur, einer gemeinnützige GmbH, handelt es sich um eine unabhängige Institution. Beratungen dort haben keinen wirtschaftlichen Hintergrund.

Weitere Infos zu den Angeboten der Energieagentur gibt es im Internet unter www.energieagentur-kreis-konstanz.de