„Wir sind stolz auf den Erweiterungsbau“, stellt Maria Lopéz, die am 1. November 2019 die Geschäftsführung der Holenstein GmbH Konstanz von Dietmar Odenwälder übernommen hat, fest. „Die Holzfassade ist ein Eyecatcher und lässt das Gebäude nicht wie ein Standard-Industriebau wirken.“ Rund 4 Millionen Euro hat die Familie Holenstein mit diesem Neubau neuerlich in den Standort Konstanz investiert, gerade einmal sechs Jahre nach Eröffnung des neuen Logistikcenter in der Max-Stromeyer-Straße 31.

Aufbau auf dem Grundstein

Als hätte er geahnt, dass das Unternehmen rasch wachsen würde, hatte Odenwälder zur Eröffnung des Neubaus am neuen Standort formuliert: „Der Grundstein für die Zukunft ist gelegt.“ Und eben auf diesem Grundstein baute das Familienunternehmen jetzt weiter auf.

„Dank unserer Kunden sind wir gerade im Bereich Logistik sehr gewachsen“, stellt Maria Lopéz fest. „Ein gesundes, kontinuierliches Wachstum, wie Ausbildungsleiter Lars Dittmann, anfügt. Er muss es wissen, denn er arbeitet seit Gründung von Holenstein Konstanz als Tochterunternehmen der Schweizerischen Holenstein AG mit Hauptsitz in Wil/St. Gallen im Jahr 1990 in den familiengeführten Speditionsunternehmen.

Zuverlässigkeit, Kompetenz, individuelle Lösungen und persönliche Beratung in allen Belangen rund um Transport, Logistik und Zollabfertigung kennzeichnen die Spedition und stellen die Kundenzufriedenheit sicher. „Wir sind eine gute, mittelständische und familiengeführte Spedition. Die individuelle Kundenbetreuung und das Eingehen auf Kundenwünsche hat bei uns oberste Priorität“, sagt Geschäftsführerin Maria Lopéz. Obgleich das Gesamtunternehmen über weit mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt, davon arbeiten etwa rund 80 am Standort Konstanz, sei es sehr familiär. Jeder kenne jeden und jeder packe mit an.

Service hat Priorität

So auch die Geschäftsführerin, die mit Leib und Seele Speditionskauffrau ist, den Beruf von der Pike auf gelernt und in jeder Abteilung von Holenstein mitgearbeitet hat. Sie weiß, von was sie spricht. Und sie ist stolz auf das engagierte Mitarbeiter-Team, denn „jeder sieht sich als verlängerter Arm des Kunden“, so Lopéz, die mit Stolz das Holenstein-Typische hervorhebt: „Wir stehen immer im engen, persönlichen Dialog mit unseren Kunden. Die Kunden kennen ihre Ansprechpartner, die ihnen stets mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Ein schicker Neubau

„Im April 2017 hat sich die Familie Holenstein für den Erweiterungsbau entschieden“, berichtet Maria Lopéz. Aus gutem Grund, denn aufgrund der stetig gestiegenen Nachfrage nach Lagermöglichkeiten, mussten zwischenzeitlich drei Außenlager interimsweise genutzt werden. Im April 2018 wurde bei laufendem Speditionsbetrieb mit dem ergänzenden Neubau begonnen. „Das war eine außerordentliche Situation“, stellt Maria Lopéz fest, die ein großes Dankeschön an die flexiblen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausspricht, die auf engstem Raum gleichwohl perfekt die Herausforderungen meisterten. Dito dankt sie der Nachbarschaft, denn die Parkplätze der nebenliegenden Discothek konnte die Spedition während der Bauzeit mitnutzen.

Das gesamte Konstanzer Holenstein-Team ist glücklich über den gelungenen Erweiterungsbau, für den sich Architekt Leo Braun federführend verantwortlich zeichnete und die Bauausführung der regionalen Handwerker. „Unsere Logistikfläche haben wir jetzt um weitere 2400 Quadratmeter auf zwei Stockwerken erweitert, darunter 1200 Quadratmeter Blocklager und ein Palettenregallager mit 1640 Stellplätzen“, stellt Maria Lopéz fest. „Wir können jetzt unseren Kunden mit Kleinstteilelagerung im Regalfach sowie Kommissionierung wirklich individuelle Logistiklösungen bieten.“

Sie leben die Firmen-Philosophie aus Überzeugung

Geschäftsführerin Maria Lopéz und Ausbilder Lars Dittmann arbeiten gerne bei Holenstein, wo bereits die fünfte Generation der Familie Holenstein in den Startlöchern steht. <em>Bild: Aurelia Scherrer</em>
Geschäftsführerin Maria Lopéz und Ausbilder Lars Dittmann arbeiten gerne bei Holenstein, wo bereits die fünfte Generation der Familie Holenstein in den Startlöchern steht. Bild: Aurelia Scherrer

„Logistik die bewegt“, ist das Motto der renommierten Spedition Holenstein. „Ich könnte mir keinen schöneren und erfüllenderen Beruf vorstellen. Ich bin Speditionskauffrau durch und durch“, sagt Maria Lopéz, heutige Geschäftsführerin von Holenstein Konstanz. Den Beruf hat sie von der Pike auf gelernt, kennt jede Abteilung in dem breit aufgestellten Logistik- und Speditionsfachbetriebs und schwärmt: „Jeder Tag ist ein Abenteuer. Es macht Freude, die Kundenwünsche zu erfüllen und jeden Tag dazuzulernen.“ Und sie schätzt das familiengeführte Unternehmen als Arbeitgeber.

So geht es auch Ausbildungsleiter Lars Dittmann, der 1990 die Ausbildung bei Holenstein absolviert hat und bis heute dem Unternehmen die Treue hält, weil ihm der Beruf einfach rundheraus Spaß macht. „Ich kenne das Unternehmen von Grund auf, und zwar in allen Bereichen. Es gibt nichts, was ich noch nicht gemacht hätte“, schmunzelt Lars Dittmann. Trotz der Größe – 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter allein in Konstanz – „pflegen wir einen familiären Umgang, sind sehr flexibel und finden für unsere Kunden auf dem kleinen Dienstweg die optimale Lösung“, skizziert Dittmann, der auch als Ausbilder bei Holenstein tätig ist und in der IHK-Prüfungskommission agiert. „Mir macht es unglaublich viel Spaß, junge Menschen auszubilden und sie bis an ihr erfolgreiches Ausbildungsende zu führen“, sagt Lars Dittmann.

Holenstein ist nicht nur ein renommierter Speditions- und Logistikfachbetrieb, sondern auch ein hervorragender Ausbildungsbetrieb, der jungen, engagierten Menschen beim Start ins Berufsleben hilft. „Wir bilden zur Kauffrau, respektive zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistungen, zum Fachlageristen und zur Fachkraft für Lagerlogistik aus“, so Dittmann, der anfügt: „Und zum Berufskraftfahrer. Allerdings sind hier Nachwuchskräfte schwer zu finden.“ Leider, wie er bedauert.

„Es ist ein stressiger Beruf, gar keine Frage. Aber es macht einfach Spaß, ein riesiges Fahrzeug zu fahren“, sagt der Ausbilder, der selbst den Lkw-Führerschein hat und gerade das Rangieren mit den Großfahrzeugen über alle Maßen schätzt. Nicht nur das Fahren selbst, sondern auch das Beladen der Fahrzeuge zählt zu den Tätigkeiten eines Berufskraftfahrers. „Wir bezahlen den Führerschein und bieten selbstverständlich die Ausbildungsvergütung nach Tarif“, sagt Lars Dittmann. Vor allem bricht er eine Lanze für den wichtigen und zukunftsträchtigen Beruf, denn: „Für die Gesellschaft ist es unverzichtbar, dass Waren bewegt werden, denn sonst gäbe es leere Regale in den Geschäften.“ Damit gibt Dittmann lediglich ein prägnantes Beispiel, für den Verzicht, wenn es keine Berufskraftfahrer gäbe. Es sei ein anspruchsvoller Beruf mit allerbesten Zukunftsperspektiven, so Dittmann.