Der Kindergarten in Liggersdorf ist seit ein paar Tagen wegen einem Corona-Fall beim Personal geschlossen. Die Tests aller dort Arbeitenden haben nun ergeben, dass es zwei weitere Fälle gibt. Dies teilte Bürgermeister Florian Zindeler am Freitag mit.

Er sagt zur Schließung in Bezug auf die nun vorliegenden Ergebnisse: „Dies war natürlich keine einfache Entscheidung, aber im Nachhinein können wir die Situation einwandfrei beurteilen und feststellen, dass dieser Schritt absolut richtig war.“

Viele müssen in Quarantäne

Die jetzt insgesamt drei Fälle in der Einrichtung bedeuten, dass zwei komplette Gruppen, eine Krippen- und eine Kindergartengruppe, geschlossen bleiben müssen, so Zindeler. Die Kontaktpersonen (Kinder und Erzieherinnen und Erzieher in der betroffenen Gruppe) müssen in häusliche Quarantäne.

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„Mit der Wiedereröffnung in dieser Woche hat es leider noch nicht geklappt, weil die Testergebnisse erst heute Morgen komplett verfügbar waren“, teilt er weiter mit. „Es ist unter diesen Umständen dennoch sehr erfreulich, dass die anderen Gruppen am kommenden Montag wieder den Betrieb aufnehmen können.“

Die Kindergartenleitung habe die Eltern informiert. Zindeler erklärt, dass die Kommunikation mit den Eltern während der gesamten Zeit reibungslos funktioniert habe, „denn zu Beginn des Jahres haben wir in unserem Kindergarten die Kita-Info-App eingeführt und dies erleichtert die zeitnahe Information immens“.

Nur Empfehlungen für die Geschwister

Und die Geschwisterkinder? Zindeler antwortet auf SÜDKURIER-Nachfrage: „Die Empfehlung des Gesundheitsamts lautete dahingehend, dass die Geschwister ebenfalls zuhause bleiben sollten.“ Sofern die Eltern dann das Geschwisterkind testen lassen, stehe nach Erhalt eines negativen Ergebnisses einem sicheren Schul- oder auch Kindergartenbesuch in anderen Gruppen nichts im Weg.

„Die Eltern müssen sich jedoch nicht an die Empfehlung des Gesundheitsamts halten und da die häusliche Quarantäne nur für die Kinder aus den beiden Gruppen gilt, können die Geschwisterkinder ungehindert das Haus verlassen und auch ohne Test zum Unterricht oder zur Betreuung gehen. Dies ist dann mit einer gewissen Unsicherheit verbunden“, erklärt er

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