Weil die Stadt VS bisher versäumt hat, eine notwendige Verkehrszählung an der Stumpenkreuzung durchzuführen, bekommt OB Rupert Kubon nun Post vom Landrat. Grund ist die Stumpenkreuzung, die am Montagabend im Umwelt- und Technikausschuss des Kreistages für hitzige Diskussionen und Unmut bei der Landkreisverwaltung gesorgt hat.

Baubeschluss wird vertagt

Ursprünglich wollte das Gremium im Rahmen der Haushaltsberatungen einen Baubeschluss zum Umbau der Kreuzung in einen Kreisverkehr beschließen. Dieser Plan kann jedoch vorerst nicht weiter verfolgt werden. Denn auf Drängen einiger Kreisräte wird der Baubeschluss so lange vertagt, bis eine belastbare Verkehrszählung vorliegt. Die nächste Sitzung des Umweltausschusses findet im März 2019 statt. Folglich können auch Fördermittel für das Straßenbauprojekt erst dann beantragt werden, wenn der Kreistag einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. So lange wird die Thematik Kreisverkehr vertagt.

Bei den Haushaltsberatungen im Umweltausschuss mussten die Gelder für die Planung des Projektes – insgesamt 50 000 Euro – mit einem Sperrvermerk versehen werden. Der Kreisverkehr soll den Unfallschwerpunkt an der Kreuzung in Obereschach endgültig entschärfen.

In der Vergangenheit krachte es an der Stumpenkreuzung öfters wie hier im Mai 2016. In jüngster Zeit kam es aber zu keinen größeren Unfällen mehr. Bild: Hornfix
In der Vergangenheit krachte es an der Stumpenkreuzung öfters wie hier im Mai 2016. In jüngster Zeit kam es aber zu keinen größeren Unfällen mehr. Bild: Hornfix | Bild: Hornfix