13.10 Uhr am Bauhof im Industriegebiet St. Georgen: Manuel Bürkle blickt auf den Alarmsender. Die Leitzentrale hat einen Alarm geschickt. Manuel Bürkle steht in diesem Moment auf dem Bauhofgelände, mitten bei der Arbeit:

Bild: Hans-Jürgen Götz
Bild: Hans-Juergen Goetz

Jetzt muss alles schnell gehen. Von der Erkennung eines Notfalls bis zum Eintreffen der Feuerwehr dürfen höchstens zehn Minuten vergehen. "Einsatz!", ruft Feuerwehrmann Bürkle dem Bauhof-Chef Hanspeter Boye zu, während er davon spurtet.

 

Video: Nils Köhler

 

13.13 Uhr: Manuel Bürkle erreicht die Feuerwache als Erster. In der Funkzentrale liegt bereits ein Alarmfax der Leitstelle des Schwarzwald-Baar-Kreises. Der Feuerwehrmann verschafft sich einen Überblick.

Bild: Hans-Jürgen Götz
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Im Umkleideraum der Feuerwehrkameraden zeigt ein Monitor die aktuelle Einsatzlage an. In diesem Fall gab es einen Brand mit Rauchentwicklung in der Stadthalle. Außerdem werden die angeforderten Einsatzfahrzeuge angezeigt.

Bild: Hans-Jürgen Götz
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13.14 Uhr: In Windeseile hat sich Manuel Bürkle umgezogen. Jetzt trägt er nicht mehr die orangefarbene Bauhof-Kleidung, sondern seine Feuerwehrausrüstung. Zuletzt greift er nach dem Helm.

Bild: Hans-Jürgen Götz
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13.15 Uhr: Manuel Bürkle läuft zum Tanklöschfahrzeug. Er zieht die Rolltüren herunter, kappt die Druckluft- und Stromladeeinspeisung, die jedes Fahrzeug ständig einsatzbereit hält. Die Türen fahren automatisch auf und das erste Feuerwehrauto fährt mit Blaulicht vom Hof.

Video: Nils Köhler

 

Spätestens 17 Minuten nach Alarmierung muss die Feuerwehr einen Brand im Griff haben, besagt die Hilfsfrist, die in ganz Baden-Württemberg gilt. Deshalb muss alles schnell gehen. Manuel Bürkle steuert das zehn Tonnen schwere Fahrzeug durch enge Kurven an den Einsatzort.

Manuel Bürkle steuert das 18 Tonnen schwere Fahrzeug durch enge Kurven an den Einsatzort. <sup></sup>Spätestens 17 Minuten nach Entdeckung des Notfalls müssen die Maßnahmen der Feuerwehr greifen, besagt die Hilfsfrist.
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13.19 Uhr: Am Einsatzort am Stadtrand von St. Georgen macht Manuel Bürkle die Pumpe des Tanklöschfahrzeugs klar. Druck wird auf zehn bar aufgebaut. Nach einer Minute ist die Wasserkanone auf dem Fahrzeug einsatzbereit.

Bild: Hans-Jürgen Götz
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13.20 Uhr: Manuel Bürkle drückt auf der Fernbedienung den Knopf "Wasser Marsch!". Knapp zwei Minuten schießt Wasser aus der Spritze, bis der Tank mit 5500 Litern leer ist.

Bild: Hans-Jürgen Götz
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