Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai bestimmen die Donaueschingern Bürger, welche Kandidaten ihre Interessen in den nächsten fünf Jahren im Gemeinderat vertreten sollen. Als Entscheidungshilfe hat die SÜDKURIER-Redaktion Parteien, Wählervereinigungen und Listen aufgefordert, fünf Gründe zu nennen, warum Bürger deren Kandidaten wählen sollen. Hier die Argumente der GUB:

  1. Das Rathaus ist bedeutender Mittelpunkt des Gemeinwesens. Die Ämter und der Sitzungssaal des Donaueschinger Rathauses sind für ältere oder gehbehinderte Menschen oft gar nicht oder nur mit fremder Hilfe über eine Vielzahl von Treppen zu erreichen. Alle Menschen haben das Recht, ihre Geschäfte im Rathaus selbstständig erledigen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Die GUB beantragt einen gefahrlosen und barrierefreien Zugang zum Rathaus.
  2. Nur wenn die Altersstruktur ausgewogen bleibt, haben Dörfer eine Zukunft und können sich weiterentwickeln. Kindergärten und Schulen sind für die Ortsteile wichtige Infrastruktureinrichtungen, um junge Familien an den Ort zu binden. Mit der Ausweitung der Betreuungszeiten muss die Attraktivität der Schulen gesteigert werden. Vor der Erschließung neuer Baugebiete an den Ortsrändern steht die Ausschöpfung aller Möglichkeiten, um Häuser zu sanieren und Baulücken zu schließen.
  3. Die Stärkung des ÖPNV und die Verringerung des Individualverkehrs sind bedeutende Bausteine des Verkehrskonzepts. Das 1-€ Ticket in der Schnupperphase war ein Erfolg und zeigte deutlich, dass bei einem angemessenen Fahrpreis der Stadtbus angenommen wird. Daher fordert die GUB einen Citytarif von max. 1,50 €. Wichtig: VSB-Abokarten müssen übertragbar sein! Mittelfristig sollen zusätzlich kleinere Busse angeschafft und weitere Wohngebiete vom Stadtbus angefahren werden.
  4. Wir wollen allen, Donaueschingern & Gästen, eine attraktive Innenstadt bieten. Eine deutliche Reduzierung des Durchgangsverkehrs & die Neugestaltung der Zeppelin- und der Max-Egon-Straße sind hierzu notwendig. Die Maßnahmen des Verkehrskonzepts (Hindenburgring, Ampelanlage Bahnhofstraße, Einmündung B27, Parkhaus) müssen zügig umgesetzt werden, um die angestrebte Akzeptanz zu erhalten! Für Regionalbusse müssen zentrumsnahe Haltestellen außerhalb der verkehrsberuhigte Bereiche gefunden werden.
  5. Als Ausgleichsmaßnahme zum B27-Ausbau wird der Donauzusammenfluss neu konzipiert. Das Regierungspräsidium Freiburg plant und baut hier die hydraulische und ökologische Neugestaltung zum „Auepark“. Dies ist für Donaueschingen die große Chance, einen weiteren touristischen Glanzpunkt zu setzen. Durch ein innovatives Gestaltungskonzept (Schwebefähre, Hängebrücke, Aussichtsturm, Infotafel etc.) kann die Stadt hier maßgeblich einwirken!

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