Um den Singener Gastronomiebetrieben, die nach dem Lockdown finanziell in arge Schieflage geraten sind, unter die Arme zu greifen, hat der Gemeinderat eine neue Sondernutzungssatzung einstimmig verabschiedet. Diese soll es den Betrieben ermöglichen, eine ganzjährige Außenbewirtschaftung anzubieten. „Auch aufgrund der aktuell gerade wieder verschärften Regeln der Corona-Verordnung für Gastronomiebetriebe sind Umsätze wie in den vorherigen Jahren nicht mehr denkbar“, heißt es dazu in den Sitzungsunterlagen.

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Aus diesem Grunde hat das Gremium bereits beschlossen, die Sondernutzungsgebühren für die Inanspruchnahme von öffentlichen Verkehrsflächen durch Gastronomie und Einzelhandel für das Jahr 2020 zu erlassen. Bisher durften die Gastrobetriebe die Außenflächen lediglich im Zeitraum von März bis Ende November bewirtschaften. „Die Änderung war ein Vorschlag eines Singener Gastronoms“, sagte Oberbürgermeister Bernd Häusler.

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