Engen Regionaler Wirtschaftsförderverein Hegau zeichnet Schüler für Unternehmensporträts aus

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Interesse für regionale Firmen zu wecken. Damit wollen Wirtschaftsförderverein und Unternehmen den Schülern vermitteln, dass es lohnt, in der Region zu bleiben

Engen – Heutzutage geht es für viele Schüler nach Schulabschluss erst einmal ins Ausland. Der regionale Wirtschaftsförderverein Hegau möchte den Schülern jedoch zeigen, dass man bei regionalen Unternehmen genauso Chancen auf Karriere hat wie anderswo. Um das Interesse der Schüler an der regionalen Wirtschaft zu wecken und erste Kontakte zwischen Firmen und Schülern herzustellen, schrieb der regionale Wirtschaftsförderverein dieses Jahr zum siebten Mal den Schüler-Wirtschaftspreis Hegau aus.

Schüler erstellen ein Firmenporträt

Als Ansporn für die Schüler wurde der Wettbewerb mit 2000 Euro dotiert. Teilnehmen durften alle Schüler der achten bis zwölften Klassenstufe, die aus den Mitgliedstädten Aach, Engen, Gottmadingen, Hilzingen, Mühlhausen-Ehingen und Tengen stammen oder dort auf eine Schule gehen. Die Schulart war unbedeutend. Die Aufgabe bestand darin, ein Firmen-Porträt einer Firma aus dem Hegau zu erstellen. So sollten die Schüler die erste Hemmschwelle des Kontaktierens überwinden und Kontakte knüpfen. Das Ganze soll dann, wenn möglich, auch zur Berufsfindung der Schüler beitragen.

28 Unternehmen an dem Wettbewerb beteiligt

Den Wirtschaftsförderverein gibt es bereits seit 1999. Er hat es sich zum Ziel gemacht, mit Unternehmen aus der Region Wirtschaftsförderung zu betreiben. Bisher sind 28 Unternehmen daran beteiligt, diese kommen hauptsächlich aus Engen. "Ich bin sehr dankbar, dass sich so viele Unternehmen angeschlossen haben, es könnten aber natürlich noch mehr sein", äußert sich Bürgermeister Johannes Moser.

Schüler entdecken, wie die Betriebe ticken

"Wir freuen uns sehr über das Engagement der Schüler", betont Thomas Kohler, Geschäftsführer des Kieswerks Kohler, als Vertreter der Unternehmen. Jede Arbeit sei ein Gewinn, unabhängig von der Platzierung. Er will den jungen Menschen zeigen, was ortsansässige Unternehmen zu bieten haben. "Man muss hier nicht unbedingt weg. Dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen, ist schließlich nicht schlecht", pflichtet Johannes Moser ihm bei. Die Schüler sollen herausfinden, wie die Unternehmen hier ticken: "Bei uns gibt es flache Hierarchien und uns ist es wichtig, wie es den Mitarbeitern und deren Familien geht", schildert Kohler und das sollen auch die Schüler erfahren.

"Peter Freisleben zeigt unfassbare Motivation, wenn es um die Schulen geht", lobt Wolfram Vent-Schmid, Rektor des Anne-Frank-Schulverbunds den Wirtschaftsförderer der Stadt Engen. Er übernimmt große Teile der Organisation des Wettbewerbs. "Es gibt auch Schüler, die in der Schule schwach sind, dann aber aufblühen", fügt Vent-Schmid bei. Der Wettbewerb sei eine Hilfe, Schüler wie diese zu entdecken und entsprechend zu fördern.

Marius Berner macht den ersten Platz und gewinnt 750 Euro. <em>Bild: Marla</em><em>Hanenberg</em>
Marius Berner macht den ersten Platz und gewinnt 750 Euro. Bild: MarlaHanenberg | Bild: Marla Hanenberg

Die sieben ersten Plätze erhalten Geldpreis

Die Jury, die für die Platzierung der Gewinner zuständig war, kam aus dem Kreis des Vereins. Die Geldpreise wurden von der Sparkasse Engen-Gottmadingen und der Volksbank Schwarzwald Baar Hegau gesponsert. Insgesamt wurden 19 Arbeiten abgegeben, an denen 72 Schüler beteiligt waren – und keiner ging leer aus. Nicht nur die ersten sieben Plätze bekamen einen Geldpreis, auch alle anderen Arbeiten erhielten Anerkennungspreise im Wert von 50 Euro. Jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde.

Die Viert- bis einschließlich Siebtplatzierten erhielten jeweils 100 Euro. Den dritten Platz belegte Henrik Freisleben aus der achten Klasse des Gymnasium Engens mit seinem Porträt des Unternehmens Vario-Pack Sprühsysteme aus Engen. Den zweiten Platz belegte eine Gruppe aus Mädchen der zehnten Klasse, ebenfalls vom Gymnasium Engens, für ihre Darstellung der Buchandlung Greuter in Singen. Zehntklässler Marius Berner ergatterte den ersten Preis mit seiner Vorstellung der Firma Elma Schmidbauer aus Singen.

Die Mitglieder des Vereins

  • Aus Engen: Allsafe Jungfalk, Autohaus Moser, Dieter Heller, Architekt, Patentanwälte und Rechtsanwalt Weiß, Arat & Partner, Fixtest Prüfmittelbau, Kieswerk Kohler, MDS Raumsysteme, Peter Kamenzin, Heizung – Sanitär, Rastanlagen im Hegau Betriebsgesellschaft, Schnorr, Stadtwerke Engen, Veit & Braun, Waldorf Technik, WBK Wirtschaftsbüro Kiefer, Glück, Vario-Pack Sprühsysteme und Sachs Engineering.
  • Aus Singen: 3A Composites und Karl Mayer, Steuerberater.
  • Banken: Sparkasse Engen-Gottmadingen und die Volksbank Schwarzwald Baar Hegau.
  • Gemeinden/ Städte: Gemeinde Gottmadingen, Gemeinde Hilzingen, Gemeinde Mühlhausen-Ehingen, Stadt Aach, Stadt Tengen und Stadt Engen. (mha)

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