Der mutmaßliche Attentäter von Straßburg ist für die Behörden alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Das Amtsgericht Singen hat den mutmaßlichen Schützen schon im Juni 2016 wegen Diebstahls in zwei Fällen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Das damalige Urteil des Amtsgerichts liegt der SÜDKURIER-Redaktion vor.

Aus dem Dokument geht hervor, dass der Angeklagte bereits im Februar 2012 in eine Zahnarztpraxis in Mainz eingebrochen ist und dort aus einem Tresor 1467 Euro Bargeld, Briefmarken im Wert von 192 Euro und Zahngold im Wert von 6572 Euro entwendet hat. Im Januar 2016 ist er in eine Apotheke in Engen eingebrochen, wo er 315 Euro Bargeld gestohlen hat.

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Zum Zeitpunkt der Anklage für die genannten Verbrechen war der Angeklagte schon vorbestraft. Laut dem vorliegenden Dokument wurde er 2008 in Frankreich wegen mehrerer Einbruchsdiebstählen zu zwei Jahren Haft verurteilt. 2013 wurde er in Basel wegen der gleichen Straftat zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt.

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