Im Milchwerk Radolfzell ist seit dem 1. April offiziell ein neuer Caterer aktiv. Was den meisten Menschen bisher aufgrund der Coronakrise verborgen geblieben ist, soll sich nun ändern.

Mit zunehmenden Lockerungen finden mittlerweile die ersten Veranstaltungen wieder im Milchwerk statt. In Zukunft werden jedoch nicht nur die Veranstaltungen innerhalb des Gebäudes von der Catering Bodensee GmbH (siehe Infokasten) betreut.

Caterer ist in der Region bekannt

Das Unternehmen mit Sitz in Ittenddorf hat sich längst in der Region einen Namen als Veranstalter gemacht. Unter anderem organisiert das Unternehmen das Konstanzer Oktoberfest, die Südwestmesse in Villingen-Schwenningen und andere Veranstaltungen in der Region.

Dadurch sei man in der Lage die unterschiedlichsten Bedürfnisse im Milchwerk – aber auch darüber hinaus – abzudecken. „Das ist ein einmaliges Angebot für Veranstaltungshäuser“, freut sich Angelique Tracik, Fachbereichsleiterin Kultur bei der Stadt Radolfzell.

Auch Erik Hörenberg, Abteilungsleiter im Milchwerk zeigt sich davon überzeugt, dass die Catering Bodensee GmbH ein echter Gewinn für sein Haus und die Stadt ist: „Ich sehe große Synergien, auch für Radolfzell„, sagte er.

Nach Corona läuft das Programm langsam wieder an

Auf eine festlichen Auftakt musste man angesichts der Corona-Pandemie verzichten. Immerhin laufen die ersten Veranstaltungen im Haus wieder an. Erste Tagungen finden statt und Ende des Monats kann Hörenberg gleich auf zwei Abibälle im Milchwerk verweisen, die unter entsprechenden Auflagen stattfinden werden.

Die Synergien, die man sich bei der Stadt Radolfzell verspricht, ergeben sich durch das breite Angebot des neuen Caterers. Dadurch habe man nicht nur direkten Zugriff auf das notwendige Material, sondern profitiere auch noch von der Erfahrung des Anbieters.

Stadtverwaltung ist mit neuem Partner im Milchwerk zufrieden

Der wurde nach einer europaweiten Ausschreibung im vergangenen Jahr ausgewählt. „Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die wir nun mit einem professionellen Partner erledigen können“, sagte Bürgermeisterin Monika Laule. Vorgänger Frank Münz hatte nach etlichen Jahren im Milchwerk mit dem Wunsch sich beruflich zu verändern den Betrieb als Caterer eingestellt.

Zu dem neuen Angebotsportfolio gehört ab sofort auch ein täglicher Mittagstisch (außer sonntags) bei dem sich das Foyer des Milchwerks in ein kleines Restaurant namens „Restorama“ verwandelt. „Mit unserem Foyer haben wir die entsprechenden Möglichkeiten“, so Hörenberg. Dabei werde ein täglich wechselndes Gericht in der Zeit von 11 bis 15 Uhr von Standortleiter David Schoff angeboten.

Nicht zuletzt durch die erhöhte Frequenz der Besucher und die Verbindungen des neuen Partners erhofft sich der Milchwerkleiter Erik Hörenberg „die ein oder andere Veranstaltung mehr.“

Hoffnung auf mehr gesellschaftliche Veranstaltungen

Dabei setzte er persönlich auf gesellschaftliche Veranstaltungen. Auch der Geschäftsführer der Catering Bodensee GmbH, Hans Fetscher, sieht in diesem Bereich eines der neuen Standbeine im Milchwerk. „Wir wollen nicht nur Caterer, sondern auch Veranstalter sein“, erklärte er. Dabei setzt man laut eigener Aussage konsequent auf Produkte aus der Region und Nachhaltigkeit.

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