Die Spendenaktion „Wir brauchen ein Dach über dem Kopf“ für das Dach des Neubaus des Fasnachtsmuseums Schloss Langenstein war erfolgreich. Mehr als das sogar: Das Fasnachtsmuseum erhielt bis am Aschermittwoch um Mitternacht nicht nur die angestrebten 150.000 Euro für das Museumsdach, sondern schaffte es auf eine Endsumme in Höhe von 151.075 Euro. Unterstützung kam dazu in der Crowdfunding-Aktion mit der Volksbank Überlingen von Narrenzünften, Privatpersonen und Firmen aus ganz Baden-Württemberg. Museumspräsident Michael Fuchs freut sich über die Resonanz.

Mit Fotos wie diesen warb das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein seit November um Spenden für den geplanten Neubau des Museums (von links oben nach rechts unten): Wiechser Hexe, Emma Feucht, Anika Feucht, Blätzlezunft Homberg, Carla Schöttke, Willy Fritschi, Tobias Franz, Wahlwieser Stier, Karle Amann, Gitte Ott, Schlehenbeißer Liptingen. Der QR-Code unten rechts führt direkt zur Spendenplattform. Die Aktion endete am Aschermittwoch
Mit Fotos wie diesen warb das Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein seit November um Spenden für den geplanten Neubau des Museums (von links oben nach rechts unten): Wiechser Hexe, Emma Feucht, Anika Feucht, Blätzlezunft Homberg, Carla Schöttke, Willy Fritschi, Tobias Franz, Wahlwieser Stier, Karle Amann, Gitte Ott, Schlehenbeißer Liptingen. Der QR-Code unten rechts führt direkt zur Spendenplattform. Die Aktion endete am Aschermittwoch | Bild: Fasnachtsmuseum Schloss Langenstein

Es kam auch offline Geld zusammen

„Über das Online-Crowdfunding haben wir den Betrag nicht ganz zusammen bekommen, da gerade ältere Menschen nicht über das Internet spenden wollten. Allerdings konnten wir die Spendenbeträge, die auf unser Konto mit einem Überweisungsträger eingezahlt wurden, zum Crowdfunding dazurechnen“, sagt Fuchs.

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Eine Botschaft sei am letzten Tag der Kampagne besonders erfreulich gewesen: Zwei dem Fasnachtsmuseum wohlgesonnene Unterstützer versicherten, den Restbetrag draufzuzahlen, falls am Aschermittwoch um 15 Uhr noch etwas fehlen würde. Fuchs' Fazit: „Die Aktion ist auch ein schönes Beispiel dafür, wie gemeinsam etwas Großartiges geschaffen werden kann, wenn eine ganze Region zusammenhält und mithilft.“

Und wie geht es nun weiter?

Wenn alles mit dem Bauantrag klappe, könne in etwa drei Monaten der Spatenstich für den Neubau des Museums stattfinden, so Fuchs. Das Fasnachtsmuseum ist bereits im vergangenen Jahr aus den alten Räumen ausgezogen. Der neue Standort wird auf einer Fläche in der Nähe des Schlosses sein. Mit dem Neubau sollen neue digitale Möglichkeiten erprobt und genutzt werden, um die Fasnachtsausstellung zu präsentieren.

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