Die Orthopädisch-Chirurgische Praxis im Ärztehaus, Singen, hat einen komplett neuen Operationsbereich. Bei dessen Gestaltung wurde großen Wert auf eine freundliche Atmosphäre gelegt, die Ruhe und Geborgenheit ausstrahlen. Selbstverständlich für die operativ tätigen Ärzte Dr. med. Florian Ohler und Dr. med. Heiko Schmitz war die Anschaffung modernster Technik zum Wohle der Patienten. Der ersten Operation waren lange und gut überlegte Planungen vorangegangen. Bereits vor zwei Jahren war damit begonnen worden. Der Umbau von freigewordenen Räumen im Ärztehaus, in dem sich auch die Praxis befindet, begann Anfang des letzten Jahres. Sämtliche nötige Zulassungen lagen im März des aktuellen Jahres vor. Wegen der Corona-Pandemie hatte sich die Eröffnung des neuen OP-Bereiches etwas verzögert bis dann endlich am 20. April die erste Operation durchgeführt werden konnte. Bei Vergabe der Gewerke war es dem Investor und den Auftraggebern ein Anliegen gewesen, diese nach Möglichkeit an Handwerker aus der Region zu vergeben. Diese hätten die Arbeiten mit Liebe zum Detail erledigt, lobt Florian Ohler die zuverlässig und gründlich ausgeführten Arbeiten. Das Herzstück der hell gehaltenen Räume mit 140 Quadratmetern ist unbestritten der großzügige Operationsraum, der mit 35 Quadratmetern eine beachtliche Größe hat. Nebenan befindet sich ein Aufwachraum für vier Patienten, die hier individuell und persönlich betreut und überwacht werden. Daneben gibt es einen Umkleidebereich und Sanitäreinrichtungen sowie einen kleinen Wartebereich für Begleitpersonen. Ein moderner Sterilisationsbereich, in dem die chirurgischen Instrumente nach höchsten Hygieneregeln aufbereitet werden, ist selbstverständlich. Patienten dürfen sich hier in erfahrene Hände begeben. Das OP-Team, gemeinsam mit dem Narkosearzt Dr. med. Ludwig Hofmann aus Rheinfelden, arbeitet bereits seit vielen Jahren zusammen und ist perfekt aufeinander eingespielt. Dies ermöglicht eine lockere, vertrauensvolle Atmosphäre, in der die Patienten ihre Ängste ablegen können.

Die Patienten können jetzt am selben Standort operiert werden, an dem sie auch durch die Orthopädisch-Unfallchirurgische Gemeinschaftspraxis zusammen mit den Fachärzten Dr. med. Thomas Meschenmoser und Dr. med. Michael Räther betreut werden. Lange Wege für Patienten, Praxis- und Operationsteam fallen weg, ebenso erfolgt die ambulante Nachbetreuung in den Folgetagen nach einem Eingriff wieder in den Praxisräumen im Erdgeschoss des Ärztehauses, die selbstverständlich barrierefrei ausgebaut sind. In der Praxis wird ein vollständiges Behandlungsspektrum der Orthopädie und Unfallchirurgie angeboten. Behandelt werden alle Kassen- und Privatpatienten, auch Arbeits- und Schulunfälle. Denn die Ärzte Schmitz und Ohler haben eine Zulassung als Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften.

In der Regel gibt es drei feste Operationstage. Da die OP-Einheit nun aber in direkter Nähe zur Praxis liegt, kann man viel flexibler agieren. „Besonders bei Notfällen können wir viel schneller handeln“, berichtet Heiko Schmitz. Aktuell werden etwa 20 Operationen pro Woche durchgeführt.

Grundsätzlich besteht auch für andere Operateure die Möglichkeit den neuen OP-Trakt zu nutzen. Dr. med. Gunnar Hübner ist ein niedergelassener Plastischer Chirurg im Kreis Konstanz. Er führt seit kurzem plastische Operationen im neuen Singener OP durch. Auch er ist von dem hohen Niveau in der Ausstattung und Hygiene begeistert: „Das hat mich sofort überzeugt, meine Patienten sind gut aufgehoben, ich kann meine Operationen mit großer Sicherheit durchführen.“

Danken möchten die Ärzte allen Betrieben, Handwerkern und besonders Familie Honold für die Unterstützung und die erstklassige und sehr zuverlässige Umsetzung dieses nicht ganz alltäglichen Projektes.

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