Beim Projekt „Bücklepark“ sollen 680 Wohnungen entstehen, bei rund 500 davon wird es sich um Neubauten handeln. Der Start des Vorhabens steht noch nicht fest, mit der Genehmigung durch den Gemeinderat sind aber die planerischen Voraussetzungen für das Projekt geschaffen.

Der Begriff eines Quartiers stößt beim Bücklepark nicht nur wegen der Anzahl von Wohnungen an seine Grenzen, angesichts der Gesamtkonzeption entsteht quasi eine eigener Ortsteil. Dazu gehört, dass die Neubauten zu 90 Prozent aus regenerativen Quellen mit Energie versorgt werden sollen, bei den Bestandsbauten soll der Anteil bei 50 Prozent liegen.

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Dem Bedarf nach bezahlbarem Wohnraum kommt die Gruppe i+R Wohnbau Lindau GmbH als Projektentwicklerin dadurch nach, dass etwa ein Drittel der 500 Neubauwohnungen im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus entstehen.

Die künftig hier lebenden Menschen benötigen eine entsprechende Infrastruktur, weshalb beim Bücklepark Geschäfte angesiedelt werden sollen; das Konzept sieht ferner Flächen und Räume für kulturelle Veranstaltungen vor.

Bild: Lukas Ondreka

In den Bestandsgebäuden sollen außerdem Büros und Praxen angesiedelt werden, im Turm des ehemaligen Siemens-Areals ist an die Unterbringung eines Forschungs- und Innovationslabors gedacht. In eben diesem Turm befinden sich die Stadtverwaltung und der Bücklepark-Projektbetreiber in einer Kooperation zwecks Unterbringung einer Kindertagesstätte.

Wegweisende Bedeutung als Muster für die Stadtentwicklung hat der Bücklepark auch im Hinblick auf das derzeit in Konstanz diskutierte Mobilitätskonzept. Für das Areal gibt es einen Wegeplan mit Stationen für Car- und Bikesharing-Angebote. Außerdem sollen öffentliche Flächen Begegnungs- und Spielmöglichkeiten eröffnen.

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