„Das ist einmalig und wirklich ganz toll für Wollmatingen„, schwärmt Doris Harder. Sie zählt zu den Stammkunden, die regelmäßig den Wollmatinger Wochenmarkt auf dem Gelände des Gastronomiebetriebs Heuboden besuchen. Der Markt hat längst die Probezeit bestanden.

Kilian Stadelhofer und Daniel Groß, die ehrenamtlich aus Eigeninitiative diese Tradition begründet haben, wollen ihn auch weiterhin durchführen, auch wenn es nicht einfach ist, Standbetreiber zu finden. Wichtig ist ihnen, den Wollmatingern direkt vor der Haustüre ein ansprechendes Frischeangebot zu offerieren.

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„Die Dörfler kummed“, stellt Daniel Groß als ehrenamtlicher Marktbetreuer fest und Kilian Stadelhofer, als Mitinitiator und treibende Kraft hinter den Kulissen, merkt an: „Viele kommen regelmäßig zum Einkaufen her; nicht nur Dorfbewohner, sondern auch Durchreisende.“

Ein Gemüsestandbetreiber wird noch gesucht

Klein, aber fein ist der Wollmatinger Wochenmarkt. Das Angebotsspektrum reicht von Obst, Salat, Eier, Fisch bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren. Was Stammkundin Doris Harder ein wenig vermisst, ist ein Gemüsestand; ansonsten bekäme sie eigentlich alles, was sie benötige. Die Organisatoren versuchen ihr Möglichstes, um das Angebot abzurunden. Aber geeignete Standbetreiber zu finden, sei gar nicht so einfach.

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Viele Marktstandbetreiber seien mit dem Konstanzer Wochenmarkt schon ziemlich ausgelastet, zumal auch die Arbeit auf dem Feld getätigt werden müsse, wie Daniel Groß erzählt. Er und Stadelhofer geben aber nicht auf, sondern setzen alles daran, weitere Anbieter zu finden, schließlich: „Die Leute haben Spaß. Es fehlt lediglich noch etwas an Volumen“, wie Kilian Stadelhofer anmerkt.

Der Wollmatinger Wochenmarkt – hier Roger Papperitz (rechts) vom Obsthof Romer – hat bereits Fans, darunter Stammkundin Doris Harder (links).
Der Wollmatinger Wochenmarkt – hier Roger Papperitz (rechts) vom Obsthof Romer – hat bereits Fans, darunter Stammkundin Doris Harder (links). | Bild: Scherrer, Aurelia

Dass der kleine Wollmatinger Wochenmarkt durchaus mehr Kunden verdient hätte, kann Doris Harder nur unterstreichen: „Ich finde es wichtig, die regionalen Anbieter zu unterstützen, und der kleine Markt insgesamt hat es einfach verdient“, sagt sie, die auch künftig jeden Donnerstag zwischen 7.30 bis 13 Uhr dort einkaufen möchte.