Auch in diesem Jahr laden die Musiker der Bauernkapelle Mindersdorf rund um ihren musikalischen Leiter Michael Steiert wieder zum Jahresabschluss ein. Das Motto des Fanfestes schließt den Kreis der blasmusikalischen Entwicklung der Bauernkapelle. Denn im Jahr 1965 gründete der Mindersdorfer Musiker Hermann Reichle dem Vorbild des später weltweit erfolgreichsten Blasmusikorchesters der Welt – den Egerländern – folgend die Bauernkapelle Mindersdorf.

In Gummistiefeln zu Ernst Mosch und seinen Egerländern

Reichle, welcher der Faszination der Egerländer verfallen war, ruhte auch nicht, ehe diese dann schließlich beim ersten Oktoberfest, das die Bauernkapelle in Mindersdorf in Form eines Zeltfestes veranstaltete, dabei waren. Kein geringerer als Ernst Mosch persönlich unterhielt die Gäste.

Die Bauernkapelle Mindersdorf lädt in diesem Jahr zu einem besonderen Saisonabschluss ein. Mit manch Gesangsstück, ebenso wie vielen unvergessenen Egerländer-Erfolgstiteln wollen sie die Besucher erfreuen.
Die Bauernkapelle Mindersdorf lädt in diesem Jahr zu einem besonderen Saisonabschluss ein. Mit manch Gesangsstück, ebenso wie vielen unvergessenen Egerländer-Erfolgstiteln wollen sie die Besucher erfreuen. | Bild: Doris Eichkorn

Diese nahmen manch Mühe und Strapaze auf sich, um dem Konzert im Festzelt bei schlechten Wetterbedingungen beizuwohnen. „Die Leute kamen mit Gummistiefeln und bei strömendem Regen“, so Klaus Fetscher, der viele Jahre selbst Posaunist der Bauernkapelle war.

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Sein Bruder Siegfried spielt noch heute in der Reihen der Bauernkapelle. Der Heimatort der Brüder ist Mindersdorf, wenngleich heute viele der Musiker aus dem Umland stammen oder wie Michael Steiert sogar aus ganz anderen Landkreisen kommen. Sie eint jedoch eines: Die Liebe zur Blasmusik und zum gemeinsamen Musizieren.

Diese beiden haben ein großes Stück der Geschichte der Bauernkapelle in den vergangenen Jahren geschrieben. Ulrich Bach (l.), welcher viele Jahre die Kapelle leitete, und der akuelle Leiter Michael Steiert freuen sich über die vielen Menschen, welche ebenso wie sie die Liebe zu den Egerländer-Klängen teilen.
Diese beiden haben ein großes Stück der Geschichte der Bauernkapelle in den vergangenen Jahren geschrieben. Ulrich Bach (l.), welcher viele Jahre die Kapelle leitete, und der akuelle Leiter Michael Steiert freuen sich über die vielen Menschen, welche ebenso wie sie die Liebe zu den Egerländer-Klängen teilen. | Bild: Doris Eichkorn

Die Saat aus dem Gründungsjahr und die Melodien des unvergessenen Ernst Mosch wollen die Musiker in diesem Jahr bei ihrem Sonderkonzert in der Zehn-Dörfer-Halle in der Gemeinde Wald ernten. Die wohl bekanntesten Weisen aus seiner Feder bringen sie gemeinsam mit Helmut Kassner, einem aktuellen Mitglied der Egerländer, die mittlerweile von Ernst Hutter geleitet werden, auf die Bühne.

Karten: Eine Reservierung für das Konzert am Sonntag, 3. November, 11 Uhr, in Wald ist noch unter (0 77 74) 1480 (ab 18 Uhr) oder per E-Mail an info@bauernkapelle.de möglich. Eintritt: sieben Euro. Infos im Internet: www.bauernkapelle.de