Mit über 1000 Passiv- und Aktiv-Mitgliedern gehört die DRK-Ortsgruppe zu den drei größten Gottmadinger Vereinen. Da sich die Ortsgruppe ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziere, seien die Aufgaben ohne die stützenden Passivmitglieder nicht zu bewältigen, sagt Peter Löchle, Vorsitzender des Gottmadinger DRK-Ortsvereins, bei der Jahresversammlung.

Desweiteren lobt Löchle die gute Kommunikation und Zusammenarbeit unter den örtlichen Hilfsorganisationen. Die meisten sozialen Institutionen, auch das DRK, Kirchen, sowie Privatleute seien im Sozialkreis Gottmadingen vertreten.

DRK gewinnt mit Tortenschlacht

Die Beteiligung am Frühjahrs- und Herbstmarkt mit dem Torten-Stand der Abteilung Bereitschaft sei wieder ein voller Erfolg gewesen, erklärt Miriam Steier im Jahresrückblick und erklärte humorig: "Die Schwarzwälder war der Renner." Vor jedem Markttag würden im DRK-Heim eine stattliche Anzahl verschiedener Torten frisch gebacken. Das Backteam sei gut organisiert, arbeite nahezu professionell. Für die DRK-Ortsgruppe ist die Torten-Schlacht vermutlich öffentlichkeitswirksamer als mancher Bereitschaftseinsatz und trägt zum positiven Öffentlichkeitsbild bei.

JRK muss massiven Schwund wettmachen

Die Jugendrotkreuz-Abteilung (JRK) verzeichnete in 2017 einen vorübergehenden Einbruch bei den Mitgliederzahlen, berichtet JRK-Leiterin Jenny Küntz. Die bisherigen zwei Jugendgruppen schmolzen auf eine zusammen. Gründe für den massiven Schwund waren unter anderem der Ausbildungs- oder Studienbeginn sowie der Wechsel in die DRK-Erwachsenengruppe. Durch Werbung und den besser aufgestellten Schulsanitätsdienst werde in 2018 von einer JRK-Gruppe wieder auf zwei ausgebaut, sagt Timm Bittlingmaier.

Als Nachfolger der scheidenden JRK-Leiter Patrick Ritzi und Fabian Weber wurde Bittlingmaier als neuer JRK-Leiter neben Jenny Küntz von der Versammlung bestätigt. Die DRK-Abteilung Sozialdienst um Gerda Ptak organisierte im vergangenen Jahr wieder vier Senioren-Nachmittage im DRK-Heim und unterstützte bei den Blutspende-Aktionen. Zudem betreibt der Sozialdienst das noch defizitäre DRK-Lädele.

Jahresergebnis viel besser als gedacht

Der Kassenbericht von Schatzmeisterin Diana Bänsch fällt für 2017 mit einem Plus von circa 2900 Euro positiv aus. Laut Plan waren roten Zahlen in Höhe von circa 3400 Euro erwartet worden. Die größten Einnahmequellen waren die Mitgliedsbeiträge, die "Tortenschlacht" und die Blutspenden. Aufgrund der erfolgten Rechnungsprüfung empfahl der Gottmadinger Bürgermeister und DRK-Vorstandsmitglied Michael Klinger die Entlastung von Schatzmeisterin und Vorstand, was einstimmig erfolgte.