Der 12. Naturparkmarkt auf dem Marktplatz in St. Georgen lockte zahlreiche Besucher aus der ganzen Region an. An 36 Marktständen aus den Gebieten des Naturparks Südschwarzwald und dem Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord konnten sich die Besucher über das reichhaltige Angebot informieren, Kontakte knüpfen und sich selbstverständlich auch mit allem Gewünschten eindecken.

Landwirt und Metzger Richard Schwer präsentiert seinen Schwarzwälder Speck und kann seinen Kunden auch den Seitenspeck empfehlen. Bild: Rita Bolkart
Landwirt und Metzger Richard Schwer präsentiert seinen Schwarzwälder Speck und kann seinen Kunden auch den Seitenspeck empfehlen. | Bild: Rita Bolkart

Unter den Anbietern waren die direkt vermarktenden Landwirtsbetriebe sehr gut vertreten. Käsespezialitäten und Hausmacherwurst aus der Raumschaft Triberg, Holzofenbrot aus Baiersbronn und Käse aus Peterzell und Gütenbach beispielsweise kamen sehr gut an. Alle Anbieter hatten kleine Probierhäppchen parat, um die Kunden von ihren Produkten zu überzeugen.

Selbst gemachte Marmeladen und Fruchtaufstriche in raffinierten Kompositionen gab es ebenso wie ein umfangreiches Angebot an Likören und geistreichen Getränken. Vom Most bis zum Eierlikör aus Himbeergeist war hier Interessantes zu entdecken. Fast vergessene Getränke wie der Holunderblütensprudel konnten erstanden werden. Honig und was man alles daraus machen kann, darüber konnten sich die Besucher ebenfalls ein Bild machen. Gerne und ausführlich informierte der Imkerverein St. Georgen über Honig und seine Qualitätsmerkmale.

Karola Kern vom Landfrauenverein St. Georgen zeigt den Besuchern kreative Dekorationen für alle Jahreszeiten. Bild: Rita Bolkart
Karola Kern vom Landfrauenverein St. Georgen zeigt den Besuchern kreative Dekorationen für alle Jahreszeiten. | Bild: Rita Bolkart

Bunt gemischt und für jeden Geschmack bestens aufgestellt lockte das Bewirtungsangebot der Marktstände. Darunter waren auch die St. Georgener Landfrauen, deren Tortenbüffet wieder einmal alle Naschkatzen anzog. Eine große Auswahl an Dekorationen aus Holz, Stroh, Weiden, Heu und Moos stimmte auf die herbstlichen Tage ein und animierte dazu, das eigene Heim entsprechend zu schmücken.

Beim Inkerverein St. Georgen gibt es nicht nur feinen Honig, sondern auch Beratung und nformationen zur Qualitätserkennung. Darüber tauschen sich Katja und Stephan Peltzer(v.li.), Franz Rothfelder und Heinrich Gmeiner aus.
Beim Inkerverein St. Georgen gibt es nicht nur feinen Honig, sondern auch Beratung und nformationen zur Qualitätserkennung. Darüber tauschen sich Katja und Stephan Peltzer(v.li.), Franz Rothfelder und Heinrich Gmeiner aus. | Bild: Rita Bolkart

Viel Spaß hatten die jüngeren Marktbesucher in der mobilen Küche, wo sie unter Anleitung nicht nur Chutneys, Kräutersalze und -öle sowie Tomaten-Erdbeer-Ketchup herstellen konnten, sondern auch auf die Schnelle vieles über Ernährung und ihre Zubereitung spielerisch lernten.

Mit großer Aufmerksamkeit und Spaß wird in der mobilen Küche gemischt, geschnitten und gewerkelt.
Mit großer Aufmerksamkeit und Spaß wird in der mobilen Küche gemischt, geschnitten und gewerkelt. | Bild: Rita Bolkart

Für die vielen Besucher ergänzten sich der Naturparkmarkt und der verkaufsoffene Sonntag des St. Georgener Einzelhandels ideal. Bei verschiedenen attraktiven Aktionen der Einzelhändler lohnte es sich, den Besuch über den Marktplatz hinaus auszuweiten. Museumsführungen im Heimatmuseum Schwarzes Tor brachte den Besuchern außerdem die Lebensumstände vor rund 200 Jahren und zahlreiche alte Handwerke und ihre Kunst in Erinnerung.