Bei Arbeiten an einem Gebäude der Magnetfabrik Schramberg im Industriegebiet Lienberg war ein Schwerlastkran einfach abgeknickt. Der Kranführer im Korb am Ausleger des Krans blieb unverletzt.

Der Stahl des Krans ist einfach abgeknickt.
Der Stahl des Krans ist einfach abgeknickt. | Bild: Martin Himmelheber

Auch in der Halle gab es keine Verletzten, obwohl auch Teile der Decke beschädigt wurden. Jürgen Lederer, der Leiter des Polizeireviers Schramberg, schildert, was passiert ist: „Der Schwerkran wollte eine Last aufnehmen. Dabei ist der Kran abgeknickt. Der Ausleger, an dem ein Gewicht hing, ist auf das Dach gestürzt.“ Die Polizei und Fachleute der Baufirma prüften, wie schwer das Gewicht des Teiles war und ob der Kran für eine solche Last zugelassen war.

Aus dem Leitstand auf dem Dach konnte sich der Kranführer unverletzt in Sicherheit bringen.
Aus dem Leitstand auf dem Dach konnte sich der Kranführer unverletzt in Sicherheit bringen. | Bild: Martin Himmelheber

Die erste Meldung habe gelautet, der Kranführer sei schwerstverletzt und eingeklemmt. „Es sieht von unten ja auch so aus, aber Gottseidank, konnte er sich selbst befreien und ist unverletzt geblieben“, so Lederer. Der Schaden sei sicher erheblich. Die Rettungskräfte von Rotem Kreuz und Feuerwehr waren im Einsatz, konnten aber teilweise nach einer halben Stunde wieder abziehen.

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