Nicht nur beim SV, sondern in ganz Niedereschach, wird man ihm ein ehrendes Andenken bewahren: Nach kurzer, schwerer Krankheit ist Gebhard Storz, Jahrgang 1936, im Schwarzwald-Baar-Klinikum in Villingen-Schwenningen verstorben.

Eng verbunden mit Vereinen

Storz war ein Niedereschacher Urgestein und immer eng mit den Vereinen und den Menschen in seiner Heimatgemeinde Niedereschach verbunden. Im Trachtenverein "Reckhölderle" war Gebhard Storz Gründungs- und Ehrenmitglied und war zeitweilig auch in der Vorstandschaft aktiv. Die Narrenzunft Niedereschach unterstützte er als Fördermitglied. Doch seine ganz große Liebe galt dem SV Niedereschach. Schon in jungen Jahren wandte er sich seinem, ihn sein Leben lang begleitenden Hobby, dem Fußballsport zu. Dies war auch ganz im Sinne seines in Niedereschach unvergessenen Vaters, Franz Storz.

Bereits 1951 trat der Verstorbene dem Sportverein Niedereschach bei, dem er bis zum Schluss treu blieb. Er kickte in den Jugendmannschaften und entdeckte seine Vorliebe für die Funktion des Torwartes bis ins hohe Alter bei der Altherrenmannschaft, den "Freizeitkickern".

Großes Engagement beim SV Niedereschach

Sehr bald schon übernahm er Trainingsaufgaben für nachwachsende Jugendmannschaften, wurde erst Zweiter und später Erster Vorsitzender des Vereins, nachdem eine Verlagerung des ursprünglichen Spielgeländes des "Liebermann-Platzes" zum jetzigen "Gustav-Strohm-Sportgelände" gelungen war. Für seine vielseitigen Einsätze erhielt er die goldene Ehrennadel und wurde 1978 zum Ehrenmitglied des SVN ernannt. Außerdem bekam er für sein Engagement, auch im Jugend- und Schulsport, im Juni 1988 die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen.

Seine zweite Leidenschaft galt dem Wandern. Er gründete eine kleine Gruppe, mit der er ununterbrochen zweiunddreißig Jahre lang unterwegs war. Anfang der 1960er-Jahre hatte er die Tochter des Schneidermeisters Franz Maier kennengelernt und im Jahre 1963 geheiratet. Seine berufliche Tätigkeit begann er mit 15 Jahren in der Firma Peter-Uhren, anfänglich in Niedereschach, später dann in Rottweil, die er nach vierzig Jahren 1991 abschloss. Es folgte eine siebenjährige Beschäftigung bei dem damaligen Logistikunternehmen Anton Schlenker Transporte. In Gebhard Storz verliert der SVN einen großen Gestalter und ein Vorbild für die Jugend und den Fußballsport. Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, 30.März, um 10 Uhr mit einem Requiem in St. Mauritius und Katharina in Niedereschach statt.