Der Bürgerbus fährt endlich wieder seine Runden durch das Dorf. Und das Mitfahren ist sogar kostenlos. Nach über einem Jahr pandemiebedingter Zwangspause nahm der Bus nach Ostern wieder Fahrt auf – wenn auch nur im reduzierten Betrieb. Weil es an ehrenamtlichen Fahrern mangelt, fährt der Bürgerbus am Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 8.30 Uhr bis 13 Uhr, sowie am Dienstag und Donnerstag von 13 bis 17.30 Uhr. Um den Fahrplan zu erweitern, werden neue ehrenamtliche Fahrer gesucht. Der Verein würde gerne neue Helfer willkommen heißen.

Abstand zwischen den Fahrgästen muss gewährleistet sein, maximal drei dürfen gleichzeitig befördert werden.
Abstand zwischen den Fahrgästen muss gewährleistet sein, maximal drei dürfen gleichzeitig befördert werden. | Bild: Sandra Bossenmaier

„Es gibt viele betagte Menschen in unserer Gemeinde, die ohne den Bürgerbus nicht mehr mobil waren“, so Karl Geigges, der sich im Verein „Bürgerbus 3Rosen“ ehrenamtlich engagiert. Der Bürgerbus gebe den Menschen zumindest ein kleines Stück Freiheit und Mobilität zurück. „Von unseren Fahrgästen erfahren wir sehr viel positive Rückmeldungen“, freut sich Fahrer Peter Bratusek über die Wiederaufnahme des Fahrbetriebes. Er und die anderen Fahrer werden regelmäßig auf freiwilliger Basis auf Corona getestet.

Damit der Fahrbetrieb nach der langen Pause wieder aufgenommen werden konnte, war die Entwicklung eines Hygienekonzeptes nötig. Fahrgäste und Fahrer sind nun mit einem Plastikvorhang voneinander getrennt, auch dürfen maximal nur drei Fahrgäste gleichzeitig befördert werden und das Tragen einer FFP2-Maske ist obligatorisch.

Wer mitfahren möchte, muss sich hier die Hände desinfizieren.
Wer mitfahren möchte, muss sich hier die Hände desinfizieren. | Bild: Sandra Bossenmaier

Außerdem wurden alle Haltegriffe und -stangen von der Firma Alicke Karosserie + Lack GmbH mit einer antimikrobiellen Oberflächenbeschichtung versehen. Mit einem speziellen Lacksystem desinfizieren sich die Oberflächen nur durch die Wirkung von Licht und Sauerstoff dauerhaft. Dabei ist der Lack frei von Silber, Kupfer, chemischen Bioziden oder Giften.

„Wir dürfen beim Ein- und Aussteigen behilflich sein“, erklärt Karl Geigges. Dabei müsse man sich jedoch zum Schutz vor Ansteckung auf das Nötigste beschränken.