Es ist eine einzigartige Papstwahl im Konstanzer Kaufhaus, aus der am 11. November 1417 Kardinal Oddo Colonna als neues Oberhaupt der Kirche hervorgeht. Einmalig waren die schwierigen Verhältnisse, die ihr vorausgingen: Fast vierzig Jahre lang war die Kirche, war Europa während des Großen Schismas gespalten, seit 1378 in die Anhängerschaften von zwei Päpsten, dem in Avignon und einem in Rom.

Jeder ernannte seine eigenen, ihm treuen Kardinäle und setzte seine Bischöfe ein. So kam es, dass es in vielen Bistümern, wie auch zeitweise in Konstanz, zwei Bischöfe gab, die beide beanspruchten, der rechtmäßige zu sein. Das Konzil von Pisa wählte 1409 einen neuen Papst, nachdem es die anderen abgesetzt hatte, doch diese hielten hartnäckig an ihrem Amt fest. Drei Päpste gab es jetzt, die sich gegenseitig verfluchten und exkommunizierten, weil jeder sich für den einzig legitimen hielt. 

England, Irland, Portugal, Frankreich, der größte Teil des Deutschen Reiches, Osteuropa und Skandinavien hielten zum Pisaner Papst Johannes XXIII., einige kleinere, verstreut liegende Gebiete auf deutschem Territorium und in Livland zum römischen, Gregor XII., wenige auf der linksrheinischen Seite und Schottland zu dem in Avignon, Benedikt XIII. Das war ein unhaltbarer Zustand, weshalb der deutsche König Sigismund, der als solcher Schutzherr der Kirche war, sich herausgefordert sah, ihn zu beenden.

Wie kam es zu dieser außergewöhnlichen Wahl?

Einmalig auch, dass ein Konzil ohne einen Papst, der den Vorsitz führt, seine Beratungen fortsetzen konnte. Nach der Flucht und Gefangennahme des Konzilpapstes Johannes XXIII. war es führerlos geworden und hätte sich auflösen müssen. Um seine Arbeit mit dem Ziel, das Schisma zu überwinden, die Ketzerei zu unterdrücken und die Kirche grundlegend zu reformieren, weiterführen zu können, hatte es mit dem Dekret „Haec sancta“ sich selbst anstelle des Papstes zur höchsten Instanz der Kirche erklärt.

Ebenfalls ohne Beispiel ist das in Konstanz angewandte Wahlverfahren: Erstmals sind neben den 26 wahlberechtigten Kardinälen, von denen 23 anwesend waren, auch 30 weltliche Vertreter, jeweils sechs aus den fünf Konzils-„Nationen“, zugelassen. Und um die Reihe des Außergewöhnlichen vollzumachen: Angesichts solcher Voraussetzungen musste es als ein wahres Wunder erscheinen, dass das im Kaufhaus zusammengetretene Konklave sich schon am dritten Tag, nach dem zweiten Wahlgang, geschlossen für einen neuen Papst entschieden hatte.

Diese Wahl bereicherte die Konstanzer Erinnerungskultur und den lokalen Bürgerstolz um ein besonders prestigeträchtiges Attribut: Die einzige Stadt auf deutschem Boden zu sein, in der nicht nur ein Konzil, sondern sogar eine gültige Papstwahl stattfand.

Wer war die einflussreiche Familie Colonna?

Oddo Colonna, jetzt Papst Martin V., entstammte dem römischen Stadtadel. Die Colonna waren schon 500 Jahre vor seiner Zeit vom Land in die nahe Stadt Rom gezogen. Dort übten sie wie die anderen mächtigen Familien Roms, die Gaëtani und die Orsini, bis ins 16. Jahrhundert großen Einfluss auf die Papstwahlen und die Politik der Päpste aus. Im Kirchenstaat besaßen sie ausgedehnte Ländereien und mehrere Schlösser. Zahlreiche Kardinäle, große Feldherren und eine Dichterin tragen den Namen Colonna.

Durch Einheirat wurde auch die Tochter der berühmten römischen Kurtisane Imperia ein Mitglied der Familie. Einer jedoch, Sciarra Colonna, hat wie kein anderer Furore gemacht: Er verübte 1303 gemeinsam mit einem französischen Komplizen ein Attentat auf einen ihm verhassten Papst und nahm ihn gefangen – ein unerhörter Vorgang! 114 Jahre später nimmt die Geschichte eine andere Wendung: Ein Colonna, der unehelich geborene Oddo, besetzt selbst den Stuhl Petri und erringt damit die Spitze aller Ämter und Würden.

Nach einem Jurastudium hatte er mehreren Päpsten gedient und war 1405, ohne im Besitz kirchlicher Weihen zu sein, wie schon sein Vater zum Kardinal berufen worden. Ihm wurde 1410 die Fortführung des Ketzerprozesses gegen Jan Hus übertragen, den der Prager Erzbischof eröffnet hatte. Dieser hat ihn, nachdem es in Prag deshalb zu Revolten gekommen war, an die Kurie des Pisaner Papstes weitergeleitet, die ihn dann, unterstützt von König Sigismund, vor das Konzil brachte.

Zum Höhepunkt von Colonnas Leben wurde seine Teilnahme am Konstanzer Konzil, zu dem er im Gefolge von Papst Johannes XXIII. anreiste. Bei den Beratungen scheint er keine herausragende Rolle gespielt zu haben, aber das geriet ihm offenbar zum Vorteil. Er hatte sich aus kontroversen Debatten herausgehalten und galt als ein Mann von honoriger, feinsinniger Art. Seine Wahl zum Papst war dennoch nicht absehbar.

Wie verlief die Papstwahl in Konstanz?

Am Montag, dem 8. November 1417, fast auf den Tag genau drei Jahre nach der Eröffnung des Konzils im Münster, ziehen nachmittags die 53 Wähler mit jeweils zwei Begleitern zum Konklave ins Kaufhaus am Hafen ein. Nahezu drei Jahre hat das Konzil gebraucht, bis es den letzten der drei konkurrierenden Päpste, den aus Spanien stammenden Avignoneser Papst Benedikt XIII., abgesetzt hatte.

Es dauerte so lange, weil man ihm eine Anhörung gewähren wollte, er aber zwei ihm gesetzte 100-Tage-Fristen in Konstanz zu erscheinen, verstreichen ließ. Bevor die Wähler einziehen konnten, haben städtische Zimmerleute in den von Handelswaren frei geräumten beiden oberen Stockwerken für alle Teilnehmer Kabinen eingebaut, bestehend aus einem Lattengestell, das man mit Tüchern verhängt und mit Tisch und Bett ausgestattet hat.

Er war nur ein Kompromisskandidat, dennoch wurde er zum Papst gewählt – und das erstmals auf deutschem Boden. Hier ist Oddo di Colonna in einer Abbildung aus der Richentalchronik zu sehen. <em>Bild: Konzilstadt Konstanz</em>
Er war nur ein Kompromisskandidat, dennoch wurde er zum Papst gewählt – und das erstmals auf deutschem Boden. Hier ist Oddo di Colonna in einer Abbildung aus der Richentalchronik zu sehen. Bild: Konzilstadt Konstanz

In dem, wie bei Papstwahlen bis heute üblich, hermetisch gegen die Außenwelt abgeschlossenen Gebäude, hinter zugemauerten und mit Brettern vernagelten Fenstern, bei schummrigem Kerzenlicht und stickiger Luft war der Aufenthalt nicht gerade angenehm. Um eine Störung der Wahl zu verhindern, hatte man alle Vorkehrungen getroffen, dass niemand sich unbefugt dem Haus nähern konnte.

Die von außen gebrachten Speisen wurden vor dem Hineintragen zerschnitten, um sie auf darin befindliche verbotene Botschaften zu untersuchen. Aus dem gleichen Grund durften Getränke nur in durchsichtigen Gefäßen weitergereicht werden. Man nahm es so genau, weil man keine Wahlanfechtung wegen Verletzung des Wahlreglements riskieren wollte.

Am zweiten Tag wurde über die Formalien des Wahlablaufs verhandelt, am dritten fand dann der erste Wahlgang statt. Sein Ergebnis zeigte: Sechs Kandidaten nahmen die Favoritenrolle ein, unter ihnen auch Oddo Colonna, jedoch verfügte keiner über die nötige Mehrheit von zwei Dritteln sowohl der Kardinalsstimmen, das waren 15, als auch derer der Nationen, weitere 20, insgesamt also 35. Der zweite Wahlgang am 11. November brachte wieder kein eindeutiges Ergebnis.

Da löste sich der Knoten durch ein Zeichen von außen. Wie jeden Tag ist vormittags eine Bittprozession mit 150 bis 200 Sängerknaben zum Kaufhaus gezogen, die den Hymnus „Veni creator spiritus“ – „Komm, Heiliger Geist“ anstimmten, um für die drinnen Versammelten um göttliche Erleuchtung bei ihrer Wahl zu bitten. In den Ohren der Wähler tönt der Gesang wie überirdische Klänge. Sie fallen gerührt auf die Knie, sind zu Tränen gerührt.

Wieso wählte Oddo Colonna den Papstnamen Martin?

Dann geht alles ganz schnell. Der musikalische Wink von oben hat seine Wirkung offensichtlich nicht verfehlt: Gerade einmal 20 Minuten soll es gedauert haben, dann stand am 11. November1417, um die elfte Stunde, wie Richental berichtet, das Ergebnis fest. Ohne neuen Wahlgang waren alle noch fehlenden Wähler auf die Seite des Hauptfavoriten, Oddo Colonna, übergetreten. Die Sensation: Er ist einstimmig gewählt! Als Papstnamen nimmt er den des Heiligen seines Wahltages an: Martin.

Ulrich Richental, der Konzilschronist, bemerkte damals ein Himmelszeichen, das das glückliche Ereignis begleitete: Hatten sich vor dem Beginn des Konklaves allnächtlich Raben, Krähen, Dohlen auf dem Dach des Konzil Kaufhauses niedergelassen, so kamen nach der Papstwahl, als der Herbstnebel sich gelichtet hatte, lauter kleine Singvögel angeflogen und besetzten das Dach: Meisen, Zeisige, Buch- und Distelfinken, Rotschwänzchen und andere, um die 2000 an der Zahl. <em>Bild: Konzilstadt Konstanz</em>
Tausende kleine Singvögel sollen sich nach der Papstwahl auf dem Konzilgebäude niedergelassen haben. Bild: Konzilstadt Konstanz

Ulrich Richental, der Konzilschronist, hat ein weiteres Himmelszeichen bemerkt, das das glückliche Ereignis begleitete: Hatten sich vor dem Beginn des Konklaves allnächtlich Raben, Krähen, Dohlen auf dem Dach des Kaufhauses niedergelassen, so kamen nach der Papstwahl, als der Herbstnebel sich gelichtet hatte, lauter Singvögel angeflogen und besetzten das Dach: Meisen, Zeisige, Buch- und Distelfinken, Rotschwänzchen und andere, um die 2000 an der Zahl.

Konnte die Wahl denn gültig sein, da Martin V. weder Priester noch Bischof war? Bis heute kann theoretisch jeder ledige katholische Mann, ohne irgendwelche Weihen zu besitzen, zum Kardinal ernannt oder zum Papst gewählt werden. Im letzteren Fall werden die fehlenden Weihen nachgeholt. So war es auch jetzt.

Wo fand die Papstkrönung in Konstanz statt?

Nach den Weihen zum Diakon und Priester folgt zehn Tage nach der Wahl im Münster die Weihe zum Bischof und anschließend im Freien auf dem Oberen Münsterhof südlich der Kirche die Krönung zum Papst. Eine große Menschenmenge drängt sich dort, um der feierlichen Zeremonie beizuwohnen. Nach deren Ende beginnt der Umritt des neuen Papstes in langem Prozessionszug durch die Stadt.

Dabei führt König Sigismund dessen Pferd, einen mit roten Tüchern behängten Schimmel, am Zaum, und der Papst spendet allen, die gekommen sind, ihn zu sehen, seinen Segen. Am Obermarkt ziehen die Juden der Stadt ihm mit brennenden Kerzen entgegen. Sie knien nieder, zeigen ihm die Zehn Gebote, die sie auf einem Samtkissen tragen, und bitten ihn um die Bestätigung ihrer Freiheiten und Rechte. Der Papst vermeidet es aber, die Zehn Gebote entgegen zu nehmen, statt dessen bittet er mit lauter Stimme Gott um die Bekehrung der Juden zum christlichen Glauben, danach segnet er sie.

Nun hat die Kirche endlich wieder einen einzigen, rechtmäßigen und allgemein anerkannten Papst. Wie aber hält er es mit der Kirchenreform? Er nimmt diese noch weitgehend unerledigte Aufgabe schnell in Angriff. Nach dreieinhalb Jahren Dauer fehlt dem Konzil jetzt die Kraft dazu. Die Teilnehmer drängen auf die Heimreise, zumal in Konstanz noch die Pest ausgebrochen ist. Immerhin hat das Konzil noch kurz vor der Papstwahl festgelegt, dass künftig mindestens alle zehn Jahre ein Konzil stattfinden muss, um keinen Reformstau entstehen zu lassen.

Gab es noch ein weiteres Konzil?

Martin V. hält sich daran. Kurz vor seinem Tod am 20. Februar 1431 beruft er ein Konzil nach Basel ein, das trotz des Widerstands seines Nachfolgers Eugen IV. zusammentritt. Es stellt nochmals seine Oberhoheit über den Papst fest und beschließt mehrere Reformen. Doch die schon in Konstanz angestrebte große Reform der Kirche „an Haupt und Gliedern“ bleibt Stückwerk, und Eugen IV. ist darauf aus, die Macht von Konzilien zurückzuschneiden und den Vorrang des Papstes zu festigen.

Oddo di Colonna, geboren 1368, war keine 50 Jahre alt, als er durch das Konklave im Konstanzer Kaufhaus als Martin V. zum Papst gewählt wurde. <em>Bild: Konzilstadt Konstanz </em>
Oddo di Colonna, geboren 1368, war keine 50 Jahre alt, als er durch das Konklave im Konstanzer Kaufhaus als Martin V. zum Papst gewählt wurde. Bild: Konzilstadt Konstanz

Am 16. Mai 1418 reist Papst Martin V. mit seinem Gefolge ab. Über Schaffhausen und weitere Zwischenstationen geht es über Genf und Savoyen nach Mantua. In dieser Stadt residiert er mit seiner Kurie eineinhalb Jahre lang und führt von dort aus die päpstlichen Amtsgeschäfte. Erst am 28. September 1420 kann er nach dem Abzug der neapolitanischen Besatzung in Rom einziehen.

Wie ging es mit Papst Martin V. weiter?

Die Stadt hat während der langen Abwesenheit der Päpste sehr gelitten: Die Bevölkerung ist geschrumpft, Armut eingekehrt, viele Häuser sind zerfallen. Martin V., der adlige Römer, geht unverzüglich daran, diesen Zustand zu ändern. Tatkräftig initiiert er zahlreiche Projekte, um Rom wieder zur prachtvollen Residenz der Päpste zu machen. Die Lateranbasilika, den damaligen Sitz der Päpste, lässt er mit großflächigen Wandmalereien und einem kostbaren Fußboden ausstatten.

In dieser Kirche wird er nach seinem Tod am 20. Februar 1431 auch bestattet. Er gilt als der erste Renaissancepapst und als derjenige, der damit begann, seine Macht zu nutzen, um Ämter und Ländereien bevorzugt an seine Verwandten zu vergeben. Diese Praxis, auch Nepotismus, Vetternwirtschaft genannt, wurde später von den Borgia besonders ausgiebig gepflegt. Sie und das Eintreiben von Ablassgeldern zur Finanzierung der Bautätigkeit nachfolgender Päpste entfachte aufs Neue die Kritik am Papsttum. Genau 100 Jahre nach der Konstanzer Papstwahl führte sie mit Martin Luther zur Reformation.

 

Wir sind Papst: Angebote für jeden am Festwochenende

Das Festwochenende um den 11. November ist einer der Höhepunkte rund um das vier Jahre dauernde Konziljubiläum. Die Veranstaltungen im Überblick:

  • Leuchtender Auftakt am Freitag: Ein großer Martinsumzug mit Martinsspiel markiert am 10. November den Auftakt zum Festwochenende 600 Jahre Papstwahl in Konstanz. Die Konstanzer Kindergärten feiern diesen Abend gemeinsam und ziehen mit den Familien in einem Sternmarsch mit bunten Laternen durch die Stadt.
  • Festakt und ökumenischer Gottesdienst am Samstag: Kultusministerin Susanne Eisenmann spricht am Samstag beim Festakt im Konzil, und Kurt Kardinal Koch wird ebenfalls an das Ereignis vor 600 Jahren erinnern. Für den Festakt gibt es nach Angaben der Konzilstadt Konstanz keine Karten mehr. Unbegrenzte Platzwahl gibt es bei der feierlichen Prozession im Anschluss, bei der jeder mitlaufen oder zusehen kann. Vorbei an dem Banner „Habemus Papam“ zieht die Menge vom Konzilgebäude durch die Stadt Richtung Münster. Dort beginnt eine halbe Stunde später der Ökumenische Festgottesdienst mit dem evangelischen Landesbischof Jochen Cornelius Bundschuh und dem katholischen Erzbischof Stephan Burger. Musikalisch umrahmt wird der Gottesdienst von der Uraufführung des Konziloratoriums von Bernd Konrad. Zählkarten gibt es allerdings nicht mehr für den Gottesdienst.
  • Schauplatz Papstwahl am Samstag: An für die Papstwahl entscheidenden historischen Orten erfahren die Besucher alles rund um die Papstwahl, unterhaltsam und kurzweilig aufbereitet, verspricht die Konzilstadt Konstanz. So gibt es beispielsweise im Konzilgebäude Führungen, Kurzvorträge, oder den „Papst-O-Mat“, ein analoges Spiel, an dem Kinder und Erwachsene herausfinden können, ob sie sich als Papst eignen würden. Am Stand des Konstanzer Philatelisten-Verein wird es eine neue Sondermarke der Deutschen Post geben. Konzilexperten führen durch die Stadt, im Café des Rosgartenmuseum gibt es eine Papst-Vesper.
  • Abschluss des Festwochenendes am Sonntag: Um 10 Uhr beginnt das Pontifikalamt mit Kurt Kardinal Koch im Münster. Arabella Schwier von der Konzilstadt Konstanz empfiehlt, frühzeitig da zu sein. Das Wochenende endet mit einer besonderen Aufführung: Der mit dem Förderpreis der Stadt ausgezeichnete Künstler Jeremias Heppeler zeigt um 17 Uhr im Zebra-Kino seine Interview-Collage „Woran glaubst du?“. 15 Personen in Konstanz hat Heppeler die Gretchenfrage gestellt. Christen, Moslems, Buddhisten, Hindus, Juden, Künstler, Autoren, Wissenschaftler und Sportler haben geantwortet. Tickets an der Abendkasse 8 Euro/ermäßigt 6 Euro. (sap)