Konstanz Ballettschule am Theater feiert 25 Jahre mit einer wahren Gala

Von kleinen Tanzmäusen bis zu den großen Ballerinen war alles geboten: Entzückt war das Publikum von den Jubiläums-Vorstellungen der Ballettschule am Theater Konstanz.

Der Winter konnte passender nicht einbrechen. Draußen tanzten die Schneeflocken vom Himmel, und auf der Bühne des Stadttheaters waren es am Wochenende die Schülerinnen und Schüler der Ballettakademie von Alexandra Schatton, die sich leichtfüßig über das Parkett bewegten. Die Schule feiert 25-jähriges Bestehen und zeigte zu diesem Anlass ein Spektrum aus verschiedenen Klassikern wie „ Der Nussknacker“ und moderne Choreografien.

Jung und Alt fanden sich auf den samtbezogenen Sitzreihen im Theater wieder. Geschwister, Eltern und Großeltern kamen, um die Fortschritte der Kinder und Jugendlichen zu sehen. Jurij Schatton, Moderator der Gala und Vater von Alexandra Schatton, warnte vor: „Es geht etwas chaotisch zu“, denn es habe keine Generalprobe stattfinden können. Eröffnet wurde die Gala von den „Ballettmäusen“, die stolz und etwas verlegen ihre ersten Schritte zeigten. Von einem rasanten „russischen Tanz“ über den „gestiefelten Kater“ bis hin zu den eleganten „Töchtern des Olymps“ war alles vertreten.

Als einer Tänzerin bei der Interpretation von Schuhmanns Etüden drohte, sich in ihrem offenen Ballettschuh zu verfangen, löste sie die Situation geschickt – lässig kickte sie den Schuh von der Bühne und tanzte mit nur einem Schuh weiter. Jurij Schatton unterhielt zwischen den Auftritten das Publikum: „Fleiß und Begabung“ gehören zu den Voraussetzungen, um Erfolgreich in dieser Sparte zu sein. „Blut, Schweiß und Tränen“ machen sich jedoch meist bezahlt. Um „auf Spitze“ tanzen zu dürfen, brauche es allerdings etwa sieben Jahre hartes Training, „bis die Sehnen flexibel und die Gelenke belastbar genug sind“, erklärte Schatton.

Eine gelungene Abwechslung zu den klassischen Klängen und Tänzen waren die Choreografien der „Modern Class“. Begleitet wurde der ausdrucksstarke Tanz von Popmusik – das Publikum jubelte begeistert. Nach guten zwei Stunden verbeugten sich die 70 Tänzerinnen und Tänzer bei den Aufführungen vom Wochenende gemeinsam mit Alexandra Schatton unter tosendem Applaus vor entzücktem Publikum.

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