Beatrice Egli, worauf können sich Ihre Fans bei Ihrem Auftritt beim Open Air in Markdorf ganz besonders freuen?

Die Lust und die Sehnsucht, die Musik mit dem Publikum zu teilen, ist so riesengroß, dass ich mich wahnsinnig auf den Abend in Markdorf freue. Ich kann es kaum erwarten, dort endlich wieder gemeinsam mit meiner Band und dem Publikum zu feiern.

Wir sehr haben Sie Live-Konzerte während der Corona-Pandemie vermisst?

Natürlich war es eine sehr intensive Zeit, in der ich es lernen musste, loszulassen und die Situation anzunehmen. Die Konzerte habe ich sehr vermisst, denn es ist für jeden Künstler das Allerschönste, die Musik live mit dem Publikum erleben und feiern zu können.

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Das Markdorf Open Air wurde seit 2020 drei Mal verschoben. Wie geht man als Künstlerin mit so einer Situation um?

Ich freue mich riesig, dass es nun – auch nach mehreren Verschiebungen – überhaupt noch stattfindet. Ein großes Dankeschön an den Veranstalter und an alle Mitwirkenden, dass wir das Open Air endlich wieder genießen dürfen.

Was ist es für ein Gefühl, endlich wieder auf der Bühne stehen zu können?

Ich glaube, jeder Künstler ist momentan glücklich, endlich wieder vor Live-Publikum spielen zu können. Dieses Gefühl, all das, woran man so lange gearbeitet hat, in die Welt tragen zu dürfen, ist einfach einmalig. Ich liebe die Nähe zum Publikum und die Emotionen, die an einem solchen Abend zu spüren sind. Mit meinen Songs die Menschen berühren zu können und zum Feiern zu animieren, ist für mich das schönste Gefühl der Welt.

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Wie sehr haben Sie den persönlichen Kontakt zu Ihren Fans vermisst?

Ich freue mich riesig über die Treue meines Publikums, das mir auch in dieser langen Zeit weiterhin zur Seite stand. Auch wenn ich dankbar über den Austausch in den sozialen Netzwerken bin, ist und bleibt es doch etwas ganz Besonderes, diese Live-Energie endlich wieder gemeinsam spüren und erleben zu können.

Über Ihren Beziehungsstatus wird viel spekuliert und immer wieder werden Ihnen Beziehungen mit Schlagerkollegen wie Ben Zucker, Florian Silbereisen oder Andreas Gabalier angedichtet. Verraten Sie uns etwas mehr?

Mein aktueller Song „Ganz egal“ handelt vom Thema Selbstliebe. Ich denke, eine gute Beziehung zu sich selbst zu führen, ist das Allerwichtigste im Leben. So übe auch ich mich immer mehr im Thema Selflove, Selfcare und Achtsamkeit.

Der Marktplatz wird für vier Tage ab dem 25. Mai wieder zur Partyzone, nach zweijähriger Zwangspause wegen Corona. Gleich zum ...
Der Marktplatz wird für vier Tage ab dem 25. Mai wieder zur Partyzone, nach zweijähriger Zwangspause wegen Corona. Gleich zum Auftaktabend wird Beatrice Egli auf der Bühne stehen. Das Archivbild zeigt das Publikum beim Konzert von Namika im Juli 2019. | Bild: Toni Ganter

Warum ist es Ihnen so wichtig, Ihr Privatleben zu schützen?

Ich gebe immer wieder sehr viel Persönlichkeit in meine Songs und auch sehr viel preis. Jedoch gibt es auch diesen ganz privaten, geschützten Raum, aus dem ich immer wieder Energie ziehe. Daher ist er mir sehr kostbar und wichtig.

Am 23. April lief Ihre erste eigene Show im SWR-Fernsehen. Was bedeutet Ihnen die eigene Sendung? Was hat Ihnen besonders viel Freude gemacht?

Ich bin sehr glücklich, dass ich gemeinsam mit meinen Gästen über zwei Millionen Menschen am Samstagabend begeistern und unterhalten durfte. Die Sendung, die nun meinen Namen trägt, war ein unvergessliches Erlebnis und ich bin sehr gerührt und dankbar über die positive Resonanz. Besonders gefreut hat mich, dass es ein bunter Abend voller Musik und Emotionen geworden ist, durch den ich, begleitet von meinen großartigen Gästen, führen durfte. Es gab Überraschungen, Fotoalben wurden geöffnet, spannende Geschichten wurden erzählt und natürlich wurden viele schöne Songs gesungen.

Bei der ARD hat Beatrice Egli auch eine eigene Fernsehshow. Dort begrüßt sie regelmäßig Stars der deutschen Schlagerbranche.
Bei der ARD hat Beatrice Egli auch eine eigene Fernsehshow. Dort begrüßt sie regelmäßig Stars der deutschen Schlagerbranche. | Bild: Jörg Carstensen/dpa

Als Schweizerin ist der Bodensee für Sie ja nicht allzu weit weg. Haben Sie einen besonderen Bezug zur Bodenseeregion?

Ich finde es immer wieder ein besonderes Naturspektakel, auf den Bodensee zu schauen. Als Kind dachte ich immer mit Blick auf den See, dass ich am Meer sei. Dieses Gefühl ist irgendwie bis heute geblieben.