Muskat, Hokkaido und Butternut hat Brigitte Bauder zu bieten. Genauer: Es ist Landwirt Andreas Nusser aus Ostrach, dessen Kürbisse Brigitte Bauder verkauft. Butternut, Muskat und Hokkaido heißen diese von ihm angebauten Kürbissorten – drei von mehreren Hundert, die gezüchtet werden. Beim Gros handelt es sich um Zierfrüchte. Nur 200 von geschätzten 800 Sorten sind essbar.

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„Sie schmecken wirklich gut. Als Suppe und als Ofengemüse“, erklärt Brigitte Bauder. Auf den Geschmack gekommen seien auch zahlreiche Marktkunden. „Wir verkaufen tatsächlich in jedem Herbst sehr viele Kürbisse“, erzählt die Aushilfs-Gemüseverkäuferin auf dem Bauernmarkt beim Hexenturm. Wie die Kartoffel und die Tomate ist auch der Kürbis Ende des 15. beziehungsweise im Verlauf des 16. Jahrhunderts von den spanischen Eroberern aus der Neuen Welt mitgebracht worden.

Doch während er auf seinem Mutterkontinent schon lange prominenter Bestandteil des Speiseplans ist, rangiert er hierzulande eher unter der Rubrik kulinarische Außenseiter. Gelitten war er allenfalls süß-sauer eingemacht. Und seine Verwendung als Viehfutter war seinem Ruf auch nicht gerade dienlich. Die kulinarische Karriere des Kürbis dauert also noch nicht lange. Erst seit wenigen Jahren erfreut er sich wachsender Beliebtheit.

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Apropos wachsen: Kürbisse können durchaus etliche Zentner auf die Waage bringen. Nicht so die von Bauer Nusser auf dem Markdorfer Wochenmarkt verkauften: Die fallen eher handlich aus. Und große Exemplare schneidet Brigitte Bauder ihren Kunden in besser handhabbare Stücke.

Apfelkürbissuppe

Zutaten:

125 g Zwiebeln, 250 g Kürbis, 125 g Äpfel, 1 EL Öl, 75 ml Wasser, ½ l Gemüsebrühe, Currypulver, Sahne, Zitronensaft

Zubereitung:

Zwiebeln würfeln, danach im Öl dünsten, bis sie glasig sind – anschließend mit Wasser ablöschen. Kürbis und die Äpfel würfeln, dann weich kochen, pürieren, mit der Brühe auffüllen. Am Ende mit Sahne, Zitronensaft und Currypulver verfeinern