Seit wenigen Wochen nun wird sie geerntet, die Williams-Christ-Birne, die Niklas Margesin, Auszubildender auf dem Apfelhof Röhrenbach in Kippenhausen, empfiehlt. Er findet: „Am besten schmeckt sie, wenn man sie frisch verzehrt.“ Dann entfalte dieses Kernobst aus der Familie der Rosengewächse am besten sein duftig-süßes Aroma. Sofern die Birne reif ist. Was sie nicht sei, wenn sie frisch vom Baum kommt. Zumindest werde sie nicht im Zustand ihrer Vollreife gepflückt, sondern etwas früher, erklärt der junge Mann.

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Pro-Kopf-Konsum liegt im Schnitt bei 2,6 Kilogramm im Jahr

Niklas Margesin empfiehlt speziell die Williams-Christ-Birnen aus Kippenhausen. „Weil die so richtig gut sind.“ Gleichwohl räumt er ein: „Meine Sache sind Birnen eigentlich weniger – ich bin eher der Beeren-Typ.“ Der rangiert übrigens mit einem Pro-Kopf-Konsum von durchschnittlich etwas über drei Kilogramm vor den Birnen, von denen die Bundesdeutschen lediglich 2,6 Kilogramm konsumieren. Dagegen essen sie beinahe vier Pfund Pfirsiche im Jahr, 5,3 Kilogramm Tafeltrauben und 12,5 Kilogramm Bananen sowie 21 Kilogramm Äpfel. Kurzum: Birnen sind ziemlich weit abgeschlagen. Nur Kirschen werden noch weniger gegessen: im Durchschnitt 2,2 Kilogramm pro Kopf und Jahr.

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Insgesamt, so betont Niklas Margesin, werde Obst aber immer gegessen. Eben darum und weil Obst seine große Leidenschaft sei, habe er sich für die Ausbildung im Obstbau entschieden. „Das ist abwechslungsreich – man ist viel draußen, hat zu jeder Jahreszeit andere Eindrücke“, erklärt Margesin.