Die Antwort war zu erwarten. Doch klingt Dieter Frick überaus überzeugend. Er möge seine Kartoffeln "in allen Variationen", sagt er. Nein, festlegen auf eine Art des Zubereitens wolle er sich nun wirklich nicht. Aber ein Rezept, das habe er trotzdem, erklärt der Kartoffelzüchter aus Kleinstadelhofen bei Pfullendorf und verschwindet kurz im Führerhaus seines Kleinlasters. „Kartoffelwähe“ steht auf dem etwas mehr als handtellergroßen Zettel, mit dem der Landwirt zurückkommt.

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Blechkuchen mit Gemüse und Kartoffeln

Rezeptvorschläge habe er einige. Er gebe auch sehr gerne Tipps. Schließlich seien Kartoffeln nicht nur ein gesundes Lebensmittel, sondern obendrein auch überaus vielseitig. Salz-, Pell- und Bratkartoffeln, Gratins, Aufläufe, Salat und Brei – die Liste lässt sich locker noch verlängern. Zum Beispiel mit der Kartoffelwähe. So nennen Schweizer, Badener und Elsässer den Blechkuchen, der mal auf Mürbe-, mal auf Hefeteig basiert und mit Gemüse oder Kartoffeln belegt wird.

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Frühkartoffeln sind bereits ausgepflanzt

Zur Zeit wartet Dieter Frick auf wärmeres Wetter. Seine Frühkartoffeln hat er bereits ausgepflanzt, erzählt er. Nun sollen die übrigen zwölf Sorten folgen. „Dazu sollte der Boden aber mindestens zehn Grad haben." Und eine trockene Krume sei ebenfalls von Vorteil. „Dieses Wochenende wird es wohl noch Bodenfrost geben“, vermutet Frick. In den Tagen darauf gehe es dann aber los mit dem Auspflanzen. Etwa 90 Tonnen kommen unter die Erde – auf einer Gesamtfläche von rund 38 Hektar. Anfang September werden dann die ersten lagerfähigen Sorten geerntet.