Der 60-Jährige ankerte mit seinem Segelboot laut Polizeibericht kurz nach Mitternacht im Uferbereich in etwa drei Meter Wassertiefe. Als er nach dem Einziehen des Ankers mit seinem Boot bei aufkommendem Wind startete, fuhr er gegen den starken Wellengang, teilt das Polizeipräsidium Einsatz weiter mit. Nach ein paar heftigen Wellenschlägen warf der Segler einen Blick in seine Kajüte, wo bereits ein massiver Wassereinbruch stattgefunden hatte. Das Boot sank schließlich in weniger als einer Minute auf Grund, heißt es weiter. Der 60-Jährige konnte unversehrt ans Ufer schwimmen.

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Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse in der Nacht wurde die Bergung des gesunkenen Segelbootes am Fronleichnamstag zwischen 9.30 und 15 Uhr vorgenommen. Hierbei kamen neben der Feuerwehr Friedrichshafen Taucher der Bergungstruppe der DLRG Meckenbeuren und Friedrichshafen zum Einsatz, die das havarierte Boot mithilfe von Hebesäcken anheben konnten.

Nach Angaben der DLRG war es der fünfte Einsatz mit dem neuen System.
Nach Angaben der DLRG war es der fünfte Einsatz mit dem neuen System. | Bild: DLRG BSK

Anschließend wurde das Segelboot in den Württembergischen Yachtclub am Seemoser Horn geschleppt. Weder beim Unfall noch bei den Bergungsmaßnahmen sind Betriebsstoffe ins Gewässer gelangt. Die Höhe des Schadens kann laut Polizei noch nicht beziffert werden.

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Während des Seenotrettungseinsatzes war neben der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen die Feuerwehr Friedrichshafen mit drei Booten, fünf Einsatzfahrzeugen sowie 23 Feuerwehrleuten im Einsatz. Bei der Bergung waren die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, die Feuerwehr Friedrichshafen mit drei Booten und vier Einsatzfahrzeugen sowie die DLRG Meckenbeuren mit zwei Booten im Einsatz.