2017 wollte der Mann mit fünf vergifteten Babybrei-Gläschen, platziert in Geschäften in Friedrichshafen, mehr als elf Millionen Euro von Handelskonzernen erpressen. Nachdem der Bundesgerichtshof ein erstes Urteil in Teilen aufgehoben hatte, wurde im vergangenen Jahr erneut verhandelt.

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In diesem zweiten Verfahren hatte die 2. Große Strafkammer unter Vorsitz von Franz Bernhard nach Angaben des Landgerichts nur noch über die Rechtsfolgen zu entscheiden. Am 12. Juni wurde der Angeklagte wegen versuchter besonders schwerer räuberischer Erpressung zu der Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verurteilt.

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Kurz darauf stand fest, dass sich auch der Bundesgerichtshof mit dem Fall auseinander setzen muss. Die Revision an den BGH begründete der Verteidiger des zu diesem Zeitpunkt 55-Jährigen mit Sach- und Verfahrensrügen.

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Am Montagnachmittag teilte das Landgerichts Ravensburg nun mit: Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Angeklagten gegen das Landgerichtsurteil mit Beschluss vom 23. Februar als offensichtlich unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.