Insbesondere am Sonntag und am Samstagabend war bei den Beach Days kaum noch ein Sitzplatz zu ergattern, so groß war das Interesse am Beachvolleyball-Cup im Rahmen der „Ba-Wü-Tour“: Die besten Beachvolleyballer aus Süddeutschland zeigten ihr Können auf dem Sand und kämpften um 2500 Euro Preisgeld und um wichtige Punkte für die deutsche Meisterschaft.

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Jede Menge Sonnencreme

Sonnencreme war gestern den ganzen Tag angesagt: Wer die Halbfinals beziehungsweise die Endspiele bei den Damen und Herren verfolgt, musste, je nachdem auf welcher Seite des Centercours man stand, Stirn beziehungsweise Waden kräftig einschmieren. Moderator Frank Schuhmacher gelang es immer wieder, die Zuschauer zu motivieren. Diese spendeten insbesondere bei den beiden Finals kräftig Applaus. Sieger bei den Herren wurden Lars Lückemeier vom SV Fellbach, Nummer zehn der deutschen Beachrangliste, mit Patrick Gruhn vor Jannis Hopt und Nick Woronow. Bei den Damen errangen Alexandra Bura und Sandra Szychowska vor Greta Klein-Hitpaß und Svenja Müller den Platz an der Sonne.

Die zahlreichen Zuschauer stimmten in den Applaus gestern immer wieder an und feuerten die Spielerinnen und Spieler an.
Die zahlreichen Zuschauer stimmten in den Applaus gestern immer wieder an und feuerten die Spielerinnen und Spieler an. | Bild: Kleinstück, Holger

Dufner: „Die Veranstaltung ist auf einem sehr hohen Niveau“

Von einem „super Erfolg“ sprach Veranstalter Markus Dufner. Auf die Frage, ob es nach der Erfahrung von sieben Veranstaltungen eigentlich noch etwas zu verbessern gäbe, sagte er: „Es ist sehr gefährlich zu sagen, nichts verbessern zu können. Die Veranstaltung ist auf einem sehr hohen Niveau und die Herausforderung bleibt natürlich jedes Jahr, dieses Niveau zu halten.“ Eine weitere Steigerung des Niveaus wolle er „auch nicht zwingend“. Dufner: „Ich würde gerne unterschreiben, dass die nächsten zehn Jahre genauso gut verlaufen.“

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Beach Days 2020 wohl eine Woche später

Dass es auch im nächsten Jahr wieder Beach Days geben wird, scheint sicher. „Aufgrund der Landesgartenschau könnte es allerdings sein, dass die Beach Days zeitlich um eine Woche nach hinten verschoben werden“, erläuterte Dufner. „Der Verband hat uns sogar in Aussicht gestellt, dass wir nächstes Jahr wieder die baden-württembergischen Meisterschaften als das Finalturnier, austragen können.“ Das sei sicherlich eine Anerkennung für den Turnverein Überlingen und sein Team. „Ich denke, diese Veranstaltung hat längst ihren Platz in Überlingen gefunden und seine Berechtigung, weil sich so viele Menschen einbringen und viele Gäste nach Überlingen bringt“, sagt Markus Dufner.

Markus Dufner
Markus Dufner | Bild: Kleinstück, Holger

Organisator und Veranstalter Markus Dufner ist „rundum zufrieden und glücklich“

Organisator und Veranstalter Markus Dufner von MCD Sportmarketing über die sechs Tage Beachsport bei den Beach Days.

Wie lautet Ihr Fazit?

Nachdem die Beach Days unglaublich gut begonnen haben mit vielen begeisterten Zuschauern und Spielen, hat der Beachvolleyball-Cup gestern und heute dem Ganzen noch ein bisschen die Krone aufgesetzt. Es war extrem guter Sport, voller Landungsplatz zwei Tage, super Stimmung und zum Abschluss mit dem Beachvolleyball der Höhepunkt. Insgesamt sechs Tage tolle Stimmung auf dem Landungsplatz, viele begeisterte Menschen und ganz wichtig: Es ist nichts passiert. Außerdem hatten wir viele Helfer, die Spaß hatten. Insofern bin ich rundum zufrieden und glücklich.

Was hat Ihnen am besten gefallen?

Das war für mich in diesem Jahr tatsächlich der Beach-Handball-Cup am Mittwoch. Die Prominenz, das heißt die Nationalspieler Martin Strobel und Benjamin Meschke, sowie das Einlagespiel mit Markus Baur, haben dem Ganzen noch mal eine ganz besondere Note geben. Und auch die Stimmung beim Handball war extrem gut. Der einzige Tag, wo es etwas ruhiger zuging, war bei Beachtennis-Cup.

Fragen: Holger Kleinstück

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