"Sehr kooperativ und lösungsorientiert" seien laut Harald Betting, Leiter des Bau- und Liegenschaftsamtes des Bodenseekreises, die Gespräche mit Stadtverwaltung, Bodenseekreis und Vereinsvorsitzenden gewesen, als es um den Hallenbelegungsplan während der Sanierung der alten Sporthalle am Markdorfer Bildungszentrum ging. Diese beginnt ab Januar 2019 und wird nach derzeitiger Planung rund ein Jahr lang dauern.

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Trainingsbetrieb im 14-tägigen Wechsel

Die betroffenen Vereine, neben dem TV Markdorf der SC Markdorf, Hockey-Club, Judoclub, Volkshochschule, Tennisclub, Sportfreunde Ittendorf/Ahausen, FC Kluftern und SV Oberteuringen, werden ihren Trainingsbetrieb in der Wintersaison im 14-tägigen Wechsel in der zweiten neuen Sporthalle am Bildungszentrum am Laufen halten.

Darüber hinaus ist laut Harald Betting vorgesehen, dass die Sporthalle in Leimbach für den Vereinssport und die Volkshochschule genutzt werden kann. Im Sommer findet der Sportbetrieb auf den Außenanlagen satt.

Der Sportstättenbereich des Bildungszentrums.
Der Sportstättenbereich des Bildungszentrums. | Bild: Privat

Der Schulsport wird verstärkt in der zweiten Turnhalle stattfinden sowie in der Halle in Bermatingen. Ebenfalls werden die Schwimmbäder in Wittenhofen und Immenstaad genutzt. "Wir werden den Sportunterricht mehr im Fitness- und im Kletterraum verbringen.

Sportunterricht in den Mittagspausen

Auch werden die Mittagspausen für Sport genutzt. Wir gehen mehr ins Freie und öfters zum Schwimmen", zählt Veronika Elflein, Rektorin des Schulverbundes, die Alternativen auf. Ende des Jahres wird die alte Sporthalle ausgeräumt, die Auslagerung der Vereinssportgeräte erfolgt in einem kreiseigenen Lager in Meckenbeuren und Tettnang.

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Rund um das Bildungszentrum beginnt dann eine Großbaustelle, die insgesamt drei Jahre dauern und Ende 2021 abgeschlossen sein soll. Im Schulgebäude werden ab den Sommerferien 2019 die naturwissenschaftlichen Räume, der Ganztagesbereich sowie Mensa und Aula und schließlich die Außenanlagen umgebaut und erneuert, während rund 1800 Schüler und 150 Lehrer ihrem Schulalltag nachgehen. Zwischen Sporthalle und Schulgebäude wird dann eine Baustraße eingerichtet.

Wertstoffhof muss Baustelle weichen

Um Platz für Gerätschaften und Baumaterial zu haben, wird die Fläche des Wertstoffhofes auf dem BZM-Parkplatz benötigt, der dort seit einigen Jahren interimsmäßig untergebracht ist. "Die Suche nach einem dauerhaften Standort ist bisher noch nicht abgeschlossen", teilt Harald Betting auf SÜDKURIER-Nachfrage mit.

Die Stadtverwaltung hat im Gewerbegebiet Riedwiesen eine neue Interimsfläche geschaffen, auf die der Wertstoffhof voraussichtlich im Januar umgesiedelt wird. Die Details werden gerade zwischen der Stadt und dem Abfallwirtschaftsamt abgestimmt.

Der Wertstoffhof auf dem BZM-Parkplatz muss weichen. Die Fläche wird für die Baustelle benötigt.
Der Wertstoffhof auf dem BZM-Parkplatz muss weichen. Die Fläche wird für die Baustelle benötigt. | Bild: Nosswitz, Stefanie

Nachdem der Kreistag der Sanierung der Sporthalle zugestimmt hatte, wurde ein europaweites Verfahren ausgeschrieben. "Die Maßnahme ist geplant, der Bauantrag genehmigt", so Harald Betting. Rund 80 Prozent der Leistungen seien bereits vergeben. Derzeit liege man rund acht Prozent unterhalb der Kostenschätzung von sieben Millionen Euro. Er ist optimistisch, dass die Kosten eingehalten werden können.

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