Das Schulleiterteam von Schulverbund und Gymnasium mit Veronika Elflein, Klaus Spatzier, Diana Amann und Roger Brand blickt trotz einiger Einschränkungen voller Vorfreude und Optimismus auf die kommenden Monate.

Guter Unterricht während der Sanierung

Veronika Elflein, Leiterin des Schulverbundes, freut es, dass dem Kreistag die Bildung wichtig ist und in allen Statements der Kreisräte die Wertschätzung deutlich wurde. "Die Bauphase betrifft alle, aber Lehrer und Eltern werden damit hoffentlich duldsam umgehen", so Elflein. Diana Amann, Rektorin des Gymnasiums, fügt hinzu: "Es wird so saniert, dass wir weiterhin guten Unterricht machen können."

Das könnte Sie auch interessieren

Während die naturwissenschaftlichen Räume saniert werden, muss auf diese Fachräume verzichtet werden. Klaus Spatzier, Konrektor des Schulverbundes und Roger Brand, stellvertretender Schulleiter des Gymnasiums, kümmern sich um die Raumaufteilung. "Die Standards haben sich geändert und es wird Zeit, dass die NWT-Räume auf den neusten Stand gebracht werden", so Spatzier.

Das Bildungszentrum wird ab 2019 saniert.
Das Bildungszentrum wird ab 2019 saniert. | Bild: BUESCHE,JOERG

Alternativen zum Sportunterricht

Während die alte Sporthalle nicht zur Verfügung steht, muss der Sportunterricht anders gestaltet werden: Mehr Schwimmen, mehr Fitness- und Kraftraum, mehr Sport im Freien lauten die Alternativen. In einem neuen Anbau soll die Mensa auch als Aula dienen, in der bei Veranstaltungen bis zu 400 Personen Platz finden. "Da freuen wir uns sehr drauf. Die Sporthalle bietet einfach nicht die richtige Atmosphäre", sagt Amann.

In einem komplett neu zu errichtenden Anbau (Modell: Plösser Architekten) soll es eine Aula für Veranstaltungen, gemeinsame Projekte und die Ganztagesbetreuung geben.
In einem komplett neu zu errichtenden Anbau (Modell: Plösser Architekten) soll es eine Aula für Veranstaltungen, gemeinsame Projekte und die Ganztagesbetreuung geben. | Bild: Schwarz, Robert

Alte Mensa punktet nicht

Der alte Mensabereich kann derzeit kaum punkten. Aktuell werden täglich rund 70 Essen ausgegeben. Die bauliche Situation wie auch die angebotenen Speisen finden nur geringe Akzeptanz. Die Schulleiter hoffen, dass sich dies mit dem Neubau ändern wird. Bei den Bauarbeiten werde man darauf achten, dass die größten Maßnahmen in den Ferien und nachmittags stattfinden. "Es wird auch mal laut und dreckig werden", so Elflein. Eins sei aber sicher: Wenn Prüfungen sind, ist Baustopp.

Das sagen die Elternvertreter

Die Sanierung sei dringend nötig, sind sich die Elternvertreter einig. "Ich würde es schön finden, wenn noch mehr gemeinsame Bereiche entstehen, die sich Gymnasium und Schulverbund teilen und man noch enger zusammenwächst", sagt Ralph Spieth vom Elternbeirat des Schulverbundes. Den Eltern sei vor allem wichtig, dass die Baumaßnahmen den Schulalltag so wenig wie möglich stören und kein Unterricht auffalle. Spieth, Vater eines Neuntklässler, freut sich vor allem auf den Anbau. Christina Rank sieht die Schule für die Herausforderungen während der dreijährigen Bauphase gut aufgestellt.

"Ich würde es schön finden, wenn noch mehr gemeinsame Bereiche entstehen, die sich Gymnasium und Schulverbund teilen und man noch enger zusammenwächst."Ralph Spieth vom Elternbeirat des Schulverbundes
"Ich würde es schön finden, wenn noch mehr gemeinsame Bereiche entstehen, die sich Gymnasium und Schulverbund teilen und man noch enger zusammenwächst."Ralph Spieth vom Elternbeirat des Schulverbundes | Bild: Ganter, Toni

"Es sollte nur geringste Einbußen im Schulalltag geben", so Rank, stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende des Gymnasiums. Dass die derzeitige Mensa von den Schülern wenig angenommen hat, hat ihrer Meinung nach folgenden Grund: "Es ist einfach nicht cool, in der Mensa zu essen". Rank, Mutter von drei Kindern am BZM, findet es gut, dass die Eltern in die Planung miteinbezogen sind und immer wieder Gespräche mit der Schulleitung stattfinden. "Es ist schön zu sehen, was aus unseren Ideen geworden ist."

Das sagen die Schülersprecher

Leon Graf ist Schülersprecher des Schulverbundes. "Ich finde es gut, dass renoviert wird und es einen Tapetenwechsel gibt", sagt der 16-Jährige, der die 10. Klasse besucht. Vor allem die NWT-Räume müssten aus Sicht der Schüler dringend auf den neusten Stand gebracht werden. "Die sind einfach alt", so Graf. Auch die Neugestaltung der Mensa sei wichtig, bislang sei dies keine Räumlichkeit, in der sich die Schüler gerne aufhalten. ""Hier sollte das Angebot dann auch so sein, dass man gerne hingeht", sagt Leon Stokhammer, Schülersprecher des Gymnasiums. Ein großer Wunsch der Schüler sei, dass die Schule "nicht mehr so hässlich ist", so der 17-Jährige. Und dass mehr Sitzmöglichkeiten in den Pausen zur Verfügung stehen.