Eine dünne Schneeschicht liegt auf dem Dach von Schloss Rauenstein. Ein Symbol dafür, dass die 2,9 Millionen Euro teure Immobilie am besten ganz im Dornröschenschlaf versinken sollte? Auf dass in der Öffentlichkeit niemand mehr doof nachbohrt, was denn nun endlich mit der Edel-Immobilie angestellt wird?

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Seit über sieben Jahren wird an dem Schloss nun herumgedoktert. Doch niemand findet eine Lösung, wie das Gebäude, das bis 2015 dem Kreis gehörte, sinnvoll genutzt werden könnte.

2,9 Millionen Euro! Die Lage und die hoch trabenden Pläne von einer Hochschule schienen den Preis damals zu rechtfertigen. Ex-Oberbürgermeisterin Sabine Becker wollte den Deal verhindern, sie bremste seinerzeit, wo’s nur ging. Mit Landrat Lothar Wölfle lag sie im Clinch, von den Gemeinderäten wurde sie dennoch zum Kauf gedrängt. Wie es aussieht, erfährt sie derzeit späte Genugtuung, denn immer mehr stellt sich heraus, dass es sich bei dem Schlosskauf um eine Fehlinvestition handelte.