Es geht salopp gesagt um Alles oder Nichts. Etwas mehr als eine Woche bleibt dem Start-up-Team Philipp Mutschler, Maximilian Mayer und Ricarda Jilg, um auf der Internet-Plattform „Kickstarter“ für ihr Herzensprojekt für nachhaltige Mode namens „CARTA Clothing“ das Finanzierungsziel von 9000 Euro zu erreichen. Stand Dienstag, 22. September, kurz vor 14 Uhr, sind 7103 Euro erreicht. „Die Stimmung ist klasse. Wir haben tolle Unterstützer an unserer Seite“, berichtet Mutschler.

Ricarda Jilg: „Das Feedback, besonders über die sozialen Netzwerke ist überwältigend.“
Ricarda Jilg: „Das Feedback, besonders über die sozialen Netzwerke ist überwältigend.“ | Bild: CARTA Clothing

Auch Kollegin Ricarda Jilg klingt erfreut: „Das Feedback, besonders über die sozialen Netzwerke ist überwältigend. Noch acht Tage bleiben, um die restlichen 1900 Euro zu sammeln. Gemeinsam können wir das schaffen!“

Maximilian Mayer: „Wir haben mit CARTA ein schönes kleines Projekt am Laufen. Ich denke mit den spielerischen Elementen durch die digitalen Lösungen sowie dem Umweltschutzgedanken treffen wir den Nerv der Leute.“
Maximilian Mayer: „Wir haben mit CARTA ein schönes kleines Projekt am Laufen. Ich denke mit den spielerischen Elementen durch die digitalen Lösungen sowie dem Umweltschutzgedanken treffen wir den Nerv der Leute.“ | Bild: CARTA Clothing

Maximilian Mayer ergänzt: „Wir haben mit CARTA ein schönes kleines Projekt am Laufen. Ich denke, mit den spielerischen Elementen durch die digitalen Lösungen sowie dem Umweltschutzgedanken treffen wir den Nerv der Leute. Die Unterstützung gibt uns viel Energie und wir sind sehr positiv, dass wir unser Ziel erreichen.“

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Das dreiköpfige Team ist guter Dinge und sehr positiv gestimmt. „Die zahlreichen Unterstützer geben uns die Zuversicht, die wir brauchen, um diese letzten Tage anzugehen. Der Erfolg unseres Projekts lebt von der Verbreitung. Wir sind um jederlei Unterstützung dankbar, die unser Projekt bekannt macht“, sagt Mutschler.

Devise für Kickstarter-Kampagne lautet „Alles oder Nichts“

In einem Interview hat Mutschler kürzlich dargelegt, dass es keinen Plan B gibt. Da stellen sich Außenstehende die Frage, ob die 9000 Euro zwingend erreicht werden müssen oder ob das Projekt auch mit etwas weniger starten könnte, wie so etwas geregelt ist oder ob es gar gesetzliche Vorschriften gibt? „Gesetzliche Vorschriften gibt es hier keine. Allerdings Spielregeln von Kickstarter. Hier heißt es ‚Alles oder Nichts‘. Das bedeutet konkret: Sollten wir die 9000 Euro bis zur Mittagszeit am 1. Oktober nicht erreichen, erhalten alle Unterstützer ihr Geld zurück und wir gehen komplett leer aus. Hier gibt es für unser Herzensprojekt keinen Plan B“, so Mutschler.

„Setzen gezielt auf die Unterstützung jedes einzelnen“

Taucht eine weitere Frage auf: Wäre es möglich, kurzfristig noch einen Investor ins Boot zu holen, um die Finanzierungslücke zu schließen oder stehen dem rechtliche Regelungen entgegen? Mutschlers Antwort: „Wir sind hier ganz offen. Auch auf langfristige Sicht können wir uns passende Partnerschaften mit Mentoren und/oder Investoren gut vorstellen. Konkret für die Kickstarter-Kampagne setzen wir momentan aber auf die Unterstützung jedes einzelnen und verzichten hier bewusst auf die Kooperation mit professionellen Investoren.“

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