Knappe Kassenberichte kennzeichneten Rolf Reiters Arbeit als Kassierer des Förder- und Freundeskreises Obertor. Kurz war auch Reiters Bilanz für das Jahr 2018. Sie weist einen Überschuss aus. Zur Wiederwahl ist Reiter nicht mehr angetreten. An seine Stelle rückte Reinhold Späth. Reiter wurde indes zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

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Reiter hat den Verein vor 40 Jahren mit begründet. Er engagierte sich von Anfang an im Vorstand. Und auf Rolf Reiter sind auch die Richtlinien der Stiftung zurückzuführen, die den Erhalt des historischen Gebäudes am Ende der Obertorstraße sichert.

Rolf Reiter, Mitbegründer des Vereins, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Rolf Reiter, Mitbegründer des Vereins, wurde zum Ehrenmitglied ernannt. | Bild: Jörg Büsche

Damit habe Reiter einen wichtigen Beitrag geleistet, „dass sich das Obertor zu einem Kleinod in unserer Stadt entwickeln konnte“, erklärte Bürgermeister Georg Riedmann. Es sei ein Beispiel dafür, „was entstehen kann, wenn sich gute Vorschläge umsetzen lassen“.

Saaldecke hat endlich lang ersehnte Schalldämmung

Im Hans Schleicher, dem großen Gönner des Fördervereins, und seiner Frau Renate gewidmeten oberen Saal des Obertors verlas Otto Gäng, der wiedergewählte Vorsitzende, den Tätigkeitsbericht des Obertorpflegers Harald Geng. Die Saaldecke habe endlich die lang ersehnte Schalldämmung bekommen. Neu sei auch der Lastenaufzug. Unter Harald Gengs Ägide seien die Arbeiten rechtzeitig zum Fastnetsauftakt am 11.11. beendet worden.

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Otto Gäng kündigte an, dass die Obertor-Förderer gemeinsam mit der Obertor-Stiftung Blätzle-Häser für den Hänseler-Nachwuchs spendieren, später wohl auch den Kaujohlen, der anderen Markdorfer Fasnetsfigur. Dies sei gedacht als Beitrag zur Jugendförderung.

Als Beitrag zur Brauchtumspflege und Jugendförderung will der Freundeskreis Obertor Leihäser für den Hänseler-Nachwuchs finanzieren.
Als Beitrag zur Brauchtumspflege und Jugendförderung will der Freundeskreis Obertor Leihäser für den Hänseler-Nachwuchs finanzieren. | Bild: Jörg Büsche

Als Beitrag zur Geselligkeit laden die Förderer Ende Oktober zu ihrer „Schlachtplatte“ ins Obertor ein. Das Thema von „Mol ebbes anders“ steht noch nicht fest.