Trotz unbequemer Worte, mit denen er unter anderem das Wir-Gefühl anmahnte, wurde Gerhard Klank in geheimer Wahl mit großer Mehrheit wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen einige neue Vorstandsmitglieder. Während der Jahresversammlung der Abteilung im Vereinsheim war zudem eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge Thema. Bei sieben Gegenstimmen und zwei Enthaltungen beschlossen die 57 Anwesenden, dass die Beiträge ab Oktober um je 10 Euro erhöht werden, bei der Familie um 20 Euro.

Rund 200 Kinder und Jugendliche kicken beim SC Markdorf

Höhepunkte des Jahres waren neben Markdorf-Cup, Stadtfest und Rocknacht das Albert-Weber-Jugendturnier und die Teilnahme beim MTU-Hallenturnier. Bei diesem durfte die C-Jugend gegen Mannschaften aus Lissabon und Zagreb, von Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt und dem VfB Friedrichshafen spielen, führte Schriftführer Andreas Bauer aus.

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Dass alle Altersklassen in der Jugend besetzt sind und sich die A-Jugend sehr gut entwickle, freute nicht nur Jugendleiter Robert Schmid. Allerdings spielen die A-, B- und C-Jugend in einer Spielgemeinschaft mit Kluftern. Rund 200 Kinder und Jugendliche kicken in zwölf Junioren-Mannschaften und bei den Bambini, betreut von etwa 20 Trainern und Betreuern. Einschränkungen gab es im Spielbetrieb wegen der Hallensanierung.

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Ansonsten sind die Jugendlichen viel bei Freundschaftsturnieren unterwegs. Das soziale Engagement des SC spiegelt sich unter anderem in der integrativen Gruppe. Zu den vielen Aufgaben zählt etwa die Einführung eines digitalen Spielerpasses für die Jüngsten.

"Wenn wenige viel tun ist es schlechter, als wenn viele wenig tun"

Mit etlichen Veranstaltungen sollte unter anderem für Einnahmen gesorgt werden. Wie wichtig diese sind, verdeutlichte Kassierer Markus Holzschuh mit seiner übersichtlichen Aufstellung, die für das vergangene Jahr ein Defizit aufwies. Vorlage für Gerhard Klank, auf die Notwendigkeit der Mithilfe zu verweisen: "Wenn wenige viel tun ist es schlechter, als wenn viele wenig tun. Das schaffen wir noch nicht ganz."

Abteilungsleiter und Gesamtvorsitzender loben Spieler- und Trainer-Einsatz

Für Spieler- und Trainer-Einsatz fanden der Abteilungsleiter und der Gesamtvorsitzende Erich Lorenz lobende Worte. "Es ist toll, was ihr da leistet", würdigte Klank rund 120 bis 130 Trainingseinheiten, 30 Punkte- und zehn Freundschaftsspiele. Unzufrieden äußerte er sich zum Ergebnis des "Aushängeschilds", der ersten Mannschaft. Freude gab es hier über fünf Neuzugänge.

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Wunsch nach mehr Zusammenhalt und Wir-Gefühl

Er wünsche sich mehr Wir-Gefühl, Zusammenhalt, Aktivität, Mitdenken sowie Hilfe untereinander, sagte Klank allerdings und verdeutlichte die Bedeutung der Spenden. Auch Lorenz übte Kritik: Fünf Punkte bei der Ersten seien zu wenig, die Zweite leide an Spielermangel, die Dritte müsse an die Zweite abgeben. Im Jugendbereich sei man auf gutem Weg. "Ich wünsche mir, dass es mehr einen Tick nach vorne geht und dass wir zu einem normalen Ton zurückfinden – jeder weiß, was ich meine", sagte Lorenz.