Wohin? Seit dem 8. März gibt es bei Riggs Burger amerikanisches Essen für die Häfler: Entweder bequem per Lieferservice oder natürlich vor Ort in der Meistershofener Straße 56, nahe der Feuerwehr. Auch in Ravensburg, Bad Saulgau und Allensbach sind die Restaurants von Inhaber Samuel Kögl vertreten. Die Bestellung beim Lieferservice läuft bequem über die Webseite, akzeptiert werden einige Bezahlarten, auch Paypal oder Apple Pay.

Was gibt es? Im Fokus stehen – wie schon der Name vermuten lässt – Hamburger. Die Zutaten hierfür kommen aus der Region: Das Fleisch stammt von zwei Metzgereien aus der Gegend, auch das Brot kommt aus einer Bäckerei in Ravensburg. Die Soßen für die Gerichte sind ebenfalls selbst gemacht – von Ketchup und Mayo mal abgesehen. Vegetarische und vegane Gerichte werden ebenfalls angeboten. Werktags zwischen 11 Uhr und 13.30 Uhr gibt es die „Lunch Combo“ für 6,50 Euro: Sie umfasst einen etwas kleineren Burger als die des regulären Angebots sowie eine Portion Pommes. Für den größeren Hunger bietet sich etwa der „Double Swiss“ an: für 13,20 Euro gibt es 300 Gramm Fleisch mit Käse, Bacon, Salat und einem Rösti.

Wie schmeckt‘s? Zum Test kam das Mittagsmenü mit der „Wisconsin Combo“, sprich einem Cheeseburger und Pommes, auf den Tisch. Für 6,50 Euro ein ordentliches Angebot: Geschmacklich ist es um Längen besser als die Hamburger bekannter Ketten. Dank ordentlicher Zutaten bleibt man auch eine Weile satt. Absolute Burger-Exzellenz, etwa medium gebratenes Fleisch, gibt es zwar nicht. Aber Preis und Leistung passen gut zusammen – und ein freundliches Lächeln von Bedienung Jenny Maier gibt es kostenlos mit dazu.

Fazit: Eine schnelle, leckere und preislich solide Alternative zu großen Burgerketten – mit regionalen Zutaten. Das kann man machen. (bsc)

Geöffnet hat Riggs Burger in der Meistershofener Straße 56 von Dienstag bis Donnerstag, jeweils 11 Uhr bis 13.30 Uhr sowie von 16.30 bis 21 Uhr. Freitags ist abends eine Stunde länger geöffnet. Samstags gibt es von 13 Uhr bis 22 Uhr Essen, am Sonn- und Feiertagen von 13 Uhr bis 21 Uhr. Telefon: 07541/5874888.

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Seit Mitte März gibt es den Imbiss „Yam Yam Sushi & More“ im Kaufland Manzell. Der Inhaber Ho Van Hung ist Vietnamese.
Seit Mitte März gibt es den Imbiss „Yam Yam Sushi & More“ im Kaufland Manzell. Der Inhaber Ho Van Hung ist Vietnamese. | Bild: Sabine Wienrich

Wohin? Endlich Sushi im Westen! Die Freude über den neuen Sushi-Laden „Yam Yam Sushi & More“ im Manzeller Kaufland ist dürfte bei manchen Liebhabern groß sein. Zwar liefern Inhaber Ho Van Hung und sein Team aus Personalknappheit nicht nach Hause, aber der Imbiss liegt auf meinem Arbeitsweg. Er ist für Autofahrer und Radler gut erreichbar und punktet mit dem riesigen Kaufland-Parkplatz vor der Tür. Die Bestellung funktioniert telefonisch reibungslos, das Essen ist 15 Minuten später abholbar.

Was gibt es? Auf der Karte werden nicht nur Sushi-Fans fündig, sondern auch „Ich-mag-nur-Warmes-Essen“-Menschen. Es gibt einen Mix aus Thailändisch, Vietnamesisch (das Heimatland des Besitzers) und Japanisch: Suppen, wie zum Beispiel die traditionelle Thai-Kokos-Suppe Tom Kha, vietnamesische Sommerrollen, japanische Udon-Nudeln, Thai-Curry-Gerichte, Bowls – und natürlich Sushi. Preislich liegen die Hauptgerichte zwischen 7,90 Euro und 12,90 Euro – es gibt aber auch Snackboxen für den kleinen Hunger. Das Sushi geht bei 3,90 Euro (Kappa Maki) los und endet bei 9,90 Euro (Rainbow und Crunchy Rolls) – also eher unteres Preissegment. Es gibt auch Sushi-Platten für bis zu vier Personen. Nachtisch bietet das Yam Yam nicht an.

Wie schmeckt‘s? Für das Testessen gab es Coco Mango mit Hühnchen (8,90 Euro) und Red Curry mit Hühnchen (8,90 Euro). Dazu vegetarisches Sushi (Kappa Maki, Avocado Maki und Rainbow Mango) für insgesamt 15,70 Euro. Das Essen ist in Plastikschalen verpackt, nicht umweltfreundlich, aber praktisch, weil man direkt daraus essen kann. Das Coco Mango ist cremig, leicht süßlich und geschmacklich solide. Das Red Curry hat eine gute Schärfe, das Gemüse ist knackig – so wie es sein soll. Dazu eine ordentliche Portion Thai-Basilikum. Die Portionen sind genau richtig fürs Mittagessen. Auch das Sushi ist frisch, knackig und schmeckt wie ein Veggie-Sushi schmecken soll. Am Ende bezahlen wir 33,50 Euro – das Preis-Leistungsverhältnis passt.

Fazit: Solides Asia-Food und frisches Sushi für eher wenig Geld – wir kommen wieder. Ein kleines Minus gibt es für die fehlenden Stäbchen – vielleicht ein Anfängerfehler. (sab)

Geöffnet hat das YamYam in der Stockerholzstraße 12 von Montag bis Samstag von 10.30 bis 20 Uhr, telefonisch ist es unter 07541/3003600 erreichbar.

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Leckeres aus der Schüssel: die Teriyaki-Hähnchen-Bowl. Nicole Knor kocht im neu eröffneten Café der Bäckerei Knor selbst und frisch.
Leckeres aus der Schüssel: die Teriyaki-Hähnchen-Bowl. Nicole Knor kocht im neu eröffneten Café der Bäckerei Knor selbst und frisch. | Bild: Katy Cuko

Wohin? Es ist eins der ältesten Cafés in der Stadt und doch ganz neu. Die Bäckerei Knor in der Allmandstraße gibt es seit 1927 und heute in vierter Generation, erzählt Chefin Nicole Knor. Das Café neben dem Verkaufsraum wurde Anfang der 1970er-Jahre allerdings geschlossen, die Räume vermietet. Zuletzt hatte hier eine Fahrschule ihr Domizil. Am Rosenmontag, also vor gut sechs Wochen, hat der Familienbetrieb nach einer Renovierung im Stil der Fünfziger Jahre das Café wieder eröffnet, allerdings mit einem modernen Konzept für die Mittagsküche.

Was gibt es? Von Montag bis Freitag gibt es im „Café Zeit“ mittags eine „Bowl“. Das englische Wort heißt übersetzt „Schüssel“ und steht für einen neuen Food-Trend. Dabei werden verschiedene gesunde und bunte Zutaten in eine Schüssel gepackt – vegetarisch oder mit Fleisch, asiatisch oder afrikanisch, warm oder kalt. Nicole Knor legt die Wochenkarte vorab fest und kocht selbst, und zwar mit frischen Zutaten. Das Angebot reicht von der Pasta-Bowl über die orientalische Gemüse-Bowl bis zur Enchilada-Bowl mit Hühnchen. Wer mittags keine Bowl möchte, kann auch Veggie-Tarte mit Bio-Spinat oder einen Caesar‘s Salat bestellen.

Wie schmeckt‘s? Wir bekommen am Testtag die Teriyaki-Hähnchen-Bowl mit Basmatireis – ein Klassiker der asiatischen Küche. Die schwarze, heiße Schüssel ist hübsch angerichtet und mit reichlich Sesam garniert. Weißer Reis, grüne Avocado- und Zucchinistückchen, gelbe Mangoschnitze und das braune Hähnchenfleisch bieten optisch einen schönen Kontrast, wie sich das für eine Bowl gehört. Wichtig sind der Köchin die passende Vielfalt und eine ausgewogene Textur der Zutaten. Geschmacklich überzeugt die Bowl voll und ganz. Das Hühnchen wurde in selbst hergestellter Teriyakisoße mariniert und fettlos gebraten. Da auch der Reis ohne Soße gereicht wird und die Mango aromatisch, aber nicht saftig ist, fehlt dem Gericht ein wenig die Feuchtigkeit. Für den Standardpreis von 6,95 Euro pro Bowl ist diese Mittagsmahlzeit auch preislich nur zu empfehlen.

Fazit: Das neue, alte Café bietet nicht nur frische und leckere Backwaren aus eigener Herstellung vom Frühstück bis zum Nachmittags-Kuchen, sondern nun auch mittags eine kulinarisch interessante Alternative. Kurz: Mal etwas anderes zum überzeugenden Preis. (kck)

Geöffnet hat das „Café Zeit„ wie die Bäckerei Knor in der Allmandstraße 34 werktags von 6.45 Uhr bis 18 Uhr, telefonisch erreichbar unter 07541/21448. Die Bowl-Wochenkarte hängt im Café aus und wird auch über Facebook oder Instagram kommuniziert.

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Mit türkischem Somun-Brot und purem Rindfleisch: Bei Umut Örgerins Imbiss „Döner King by Umut 01“ gibt es neben klassischem Döner auch leckere Menüs. | Bild: Mario Wössner

Wohin? „Der beste Döner, den ich je gegessen habe!“ und „Geheimtipp, bin extra 20 Kilometer gefahren“: Die jüngsten Google-Rezensionen klingen vielversprechend – also geht‘s in der Mittagspause zum „Döner King by Umut 01“ in der Löwentalstraße. Inhaber Umut Örgerin hat den Imbiss im Hof des Türkischen Arbeitnehmervereins im April 2021 eröffnet. Er betreibt ihn ganz alleine und sucht aktuell nach einem Fahrer, um künftig auch Lieferungen anzubieten. Der müsse aber gutes Deutsch sprechen, um mit den Kunden plaudern zu können, erzählt Umut Örgerin.

Was gibt es? Von Montag bis Samstag gibt es neben Döner, Dürüm, Köfte und Falafel auch verschiedene Mittagsmenüs mit Getränk und Beilage. Zur Auswahl stehen Salat und Pommes. Die Menüs kosten knapp zehn Euro, den klassischen Döner gibt es für 6,50 Euro und den Dönerteller mit Pommes und Salat für 9,50 Euro. Für den kleinen Hunger bietet Umut eine Portion Pommes für vier Euro, Adana Toast für sechs Euro und Nuggets für 3,50 Euro an.

Wie schmeckt‘s? Ich bestelle mir einen klassischen Döner mit allem – das heißt: Mit Rindfleisch, Rucola, Kraut, Salat, Tomaten und Zwiebeln sowie Cocktail- und Knoblauchsoße im Brot. Dazu trinke ich eine Fanta. Das Besondere: Umut Örgerin verwendet pures Rindfleisch und türkisches Somun als Brot, das aus einem Vor- und einem Hauptteig zubereitet wird. Das Brot ist knusprig, Salat und Tomaten sind frisch und das Fleisch schmeckt weich und saftig, sodass es nicht einmal eine Soße bräuchte. Das Ganze wird serviert auf einem weißen Pappteller und überzeugt.

Fazit: Der „Döner King by Umut 01“ bietet das klassische Angebot von Dönerimbissen sowie Mittagsmenüs. Auch wenn der Preis etwas höher liegt als anderswo, ist Umuts King Döner nicht nur für die Mittagspause sehr zu empfehlen. (maw)

Geöffnet hat der „Döner Kingby Umut 01“ in der Löwentalstraße 28 von Montag bis Samstag zwischen 11 und 20 Uhr, telefonisch ist er unter 0176/36654209 erreichbar.

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