Die B 31-neu wird kommen. Das ist nicht neu. Man kann den Fortschritt allerdings an den braunen Trassen und Bauwerken rund um Fischbach beobachten. Die Straße soll Fischbach vom Schwerlastverkehr entlasten. Aber man dürfe auch den hausgemachten Verkehr nicht aus dem Auge verlieren, sagte Oberbürgermeister Andreas Brand in seinem Grußwort: "Sonst hätten wir mir Zitronen gehandelt."

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Dietmar Nützennadel, der Vorsitzende des Leitungsteams der Fischbacher Runde, die zum Neujahrsempfang geladen hatte, ermunterte deshalb die Stadtteilbewohner, sich aktiv am bevorstehenden Workshopverfahren zu beteiligen und die Ortsdurchfahrt so aktiv mitzugestalten. Hätten die Fischbacher Mitspracherecht bei der Farbgebung des neuen Anbaus am Feuerwehrhaus gehabt, wäre dieser jetzt vielleicht nicht ganz in Schwarz gestrichen. Der Volksmund spricht bereits von einer "Aussegnungshalle", wie Dietmar Nützenadel weiß.

Keine Fortschritte bei Bahnunterführung

Er hat die Zusammenarbeit mit der Stadt mit einem Fußballspiel verglichen, bei dem die verschiedenen Aufgaben den gemeinsamen Gegner geben. Weniger lustig finden die Fischbacher, dass es beim Thema Bahnunterführung nicht weiter geht. "Es gibt einen Flaschenhals und der heißt Eisenbahnbundesamt, wo Anträge bearbeitet und genehmigt werden", erklärte OB Brand. Es liege nicht am Gemeinderat, der habe die Mittel bewilligt.

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Schneller voran geht es dagegen mit dem Neubau von 29 Wohnungen am Diakonissenheim "Zeppelin-Haus am Bodensee", dort könnte der Bauvorbescheid noch im Januar erteilt werden. Der Abriss der alten Sporthalle hat begonnen, die neue Halle soll 2020 fertiggestellt werden. Auch Andreas Brand forderte die Bürger zur Beteiligung auf. Der Gemeinderat brauche den Rückhalt der Bürger um gute Entscheidungen zu treffen. Die Themen der Stadt verdienen eine hohe Wahlbeteiligung bei Kommunalwahlen, so das Stadtoberhaupt.

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Wie Brand und Nützennadel hob auch Kirchenvertreterin Gertrud Hornung die Wichtigkeit des konstruktiven Streitens hervor. Dass es sich auch auszahlt, konnte man den Reden entnehmen. So könne man die Entscheidung gegen das Thermalbad und für ein Familienbad am Fischbacher Seeufer als Sieg werten. Im vergangenen Sommer wurden allein bis Ende Juli 50 000 Badegäste gezählt.