Spätestens Ende 2020 ist es soweit: Dann wird die neue B 31 fertig und das Häfler Westend kann aufatmen. Denn dann wird weit weniger Verkehr durch Fischbach rollen als jetzt – nur noch weniger als die Hälfte, so hat es die Stadt berechnet. Die Meersburger- und die Zeppelinstraße sollen umgestaltet werden.

Mehr Platz für Radler und Fußgänger wünschen sich die Menschen in Fischbach.
Mehr Platz für Radler und Fußgänger wünschen sich die Menschen in Fischbach. | Bild: Lange, Tobias

Wie, das konnten jetzt die Bürger in einer Umfrage im Online-Portal „Sag‘s doch“ beantworten. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung waren die Antworten eindeutig. Vor allem wünschten sich die Bürger, dass der Rad- und Fußverkehr gefördert und der motorisierte Verkehr gebremst wird. Für die Gestaltung wünschen sich die Häfler zudem eine Trennung der Fußwege und Fahrsteifen durch Grünstreifen und auch die bauliche Trennung von breiteren Radwegen und dem motorisierten Verkehr.

Himmlische Ruhe herrschte in Fischbach, als die Straße wegen Bauarbeiten komplett gesperrt werden musste.
Himmlische Ruhe herrschte in Fischbach, als die Straße wegen Bauarbeiten komplett gesperrt werden musste. | Bild: Lange, Tobias

Aber auch der Wunsch nach mehr Grün kam bei der Befragung zum Ausdruck. So sollen mehr Bäume gepflanzt und mehr Grünflächen geschaffen werden, um die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Auch Außenflächen für die Gastronomie haben sich die Teilnehmer an der Befragung gewünscht. Von Ende Juni bis Ende Juli nahmen mehr als 200 Bürger an der Online-Umfrage teil.

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Wie die Stadt mitteilt, ist der Ergebnisbericht der Befragung online unter www.mach-mit.friedrichshafen.de einsehbar. Als nächstes ist nun ein Wettbewerb mit vier Planungsbüros geplant. „In den Auslobungstext für diesen Wettbewerb fließen die Ergebnisse der Befragung ein“, heißt es aus dem Rathaus. Die Entwürfe der Büros sollen anschließend in einem Bürger-Workshop diskutiert und dann überarbeitet werden. Eine Jury wird aus den überarbeiteten Entwürfen am Schluss des Verfahrens einen Siegerentwurf auswählen, teilt die Stadtverwaltung mit. Das letzte Wort über die Umgestaltung hat letztendlich der Gemeinderat.

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