Die heiße Planungsphase für das große Freundschaftstreffen vom 22. bis 24. Februar zum 70-jährigen Bestehen des Narrenvereins Bärenzunft Bermatingen ist eingeläutet. Zunftmeister Alfons Müller und sein 15-köpfiges Organisationsteam sind guten Mutes, dass für das Festwochenende alles gerichtet sein wird. "Bis jetzt haben wir viele Gespräche geführt, etwa mit der Gemeinde, und uns mit den anderen Vereinen abgesprochen. Die Unterstützung ist wirklich grandios", freut sich der Zunftmeister.

Das könnte Sie auch interessieren

Zahlreiche Bewirtungsangebote

Damit die Narren gut bewirtet werden, wird der Musikverein mit einem Zelt auf dem Gelände des Autohauses Schmid in der Salemer Straße präsent sein, der Tennis-Club postiert sich vor dem Ladengeschäft von Elektrotechnik Volz, der Sportverein öffnet die Türen des Gasthauses "Adler" in der Markdorfer Straße und die Bärenzunft selbst baut auf dem Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses ein Barzelt auf. Zudem werden überall kleinere Bewirtungsstände das Angebot abrunden.

Sicherheitskonzept für unbeschwertes Feiern

Ein Sicherheitskonzept, dass zusammen mit Polizei, Sicherheitsdienst, Freiwilliger Feuerwehr und der Johanniter-Unfall-Hilfe entwickelt wurde, soll dafür sorgen, dass die Narren nicht nur ein launiges Festwochenende erleben können, sondern auch ein sicheres. Um die notwendigen Absperrungen wird sich der Bauhof der Gemeinde kümmern, hierzu seien die Gespräche bereits abgeschlossen, freut sich Alfons Müller: "Das erspart uns den Einsatz einiger Helfer, die wir anderswo einsetzen können."

Zunftmeister Alfons Müller (Mitte), Manfred Homburger (Zweiter von rechts), der stellvertretende Zunftmeister Robert Müller und die Mitglieder des Organisationsteams Melanie Uhl (links) und Mona Homburger freuen sich auf das Freundschaftstreffen.
Zunftmeister Alfons Müller (Mitte), Manfred Homburger (Zweiter von rechts), der stellvertretende Zunftmeister Robert Müller und die Mitglieder des Organisationsteams Melanie Uhl (links) und Mona Homburger freuen sich auf das Freundschaftstreffen. | Bild: Jan Manuel Heß

Viele der Mitglieder als Helfer im Einsatz

Helfer werden an diesem Wochenende besonders viele gebraucht und der Zunftmeister und sein Stellvertreter sind sich bewusst, dass mehr Arbeitseinsätze auf alle Mitglieder zukommen werden. "Klar ist, wir brauchen viele Helfer, aber wir sind sehr zuversichtlich, dass wir das gestemmt bekommen. Bei rund 400 Mitgliedern, davon 200 Aktive, sollte das kein Problem darstellen." Derzeit werden bereits die Arbeitspläne aufgestellt und die Einsätze abgestimmt.

Sipplinger Zimmermannsgilde stellt Narrenbaum auf

Starten wird das Freundschaftstreffen am Freitag, 22. Februar, mit einem Nachtumzug. "Bislang haben sich 32 Gruppen bei uns angemeldet, das gibt eine tolle Stimmung im Dorf", erwartet Alfons Müller. Wegen des besonderen Anlasses wird der Narrenbaum nicht wie gewöhnlich am Schmotzigen gestellt, sondern bereits am 23. Februar. Der stellvertretende Zunftmeister Robert Müller erklärt: "Der wird diesmal nicht von unserer Zimmergilde gestellt, sondern von der Zimmermannsgilde Sipplingen, mit der uns eine langjährige Freundschaft verbindet." Höhepunkt soll am Sonntag, 24. Februar, der große Narrenumzug mit 43 Gruppen sein.