Diese Termine gab Zunftmeister Alfons "Fone" Müller unter anderem bei der Martini-Sitzung in der "Cafe-Bar Firlefanz" bekannt. Dort stimmten Elferrat, Vorstand, Zunftdamen und Gruppenführer auch über das Motto für die kommende Saison ab. Drei Vorschläge standen zur Auswahl, wobei der erste das einstimmige Votum erhielt: "Bärenzunft, wie wunderbar, wir feiern Dich wie vor 70 Jahr". Ein ähnlich lautender Reim oder "Bermatingen spielt" wären die Alternativen gewesen.

Das ist – noch – der König: Auf Zunftmeister Alfons "Fone" Müller deuten (von links) die neuen Gruppenführerinnen der Zunftdamen Silke Stecher und Marion Bentele (3. von links), dazwischen Baumpate Maximilian Fritz und rechts Robert "Flepp" Müller, stellvertretender Zunftmeister. Bild: Christiane Keutner
Das ist – noch – der König: Auf Zunftmeister Alfons "Fone" Müller deuten (von links) die neuen Gruppenführerinnen der Zunftdamen Silke Stecher und Marion Bentele (3. von links), dazwischen Baumpate Maximilian Fritz und rechts Robert "Flepp" Müller, stellvertretender Zunftmeister. Bild: Christiane Keutner

Zuvor hatte sich der harte Kern der Narren zum Frühstücken in der Zunftstube getroffen, um sich für die traditionelle Baumpflanzung zu stärken: In Wiggenweiler auf dem Hofgut der Familie Merkel wurde Nachwuchs gesetzt. Pate für das Tannenbäumchen, das auf den Namen "Maxi I" getauft und auf den auch gemeinsam angestoßen wurde, war diesmal Maximilian Fritz.

Nach dem Auftakt begaben sich die Narren ins "Firlefanz", wo Peter Städele mit seinem Akkordeon weiter auf das närrische Vergnügen einstimmte und manche Runde geschunkelt wurde. Als närrisch angehaucht konnte man auch das Mittagessen deuten: Auf der Roulade steckte ein Rosmarinzweig, der aussah wie ein Mini-Narrenbäumchen.

 

Die Weichen für das 70er-Bestehen sind schon längst gestellt, die Teilnehmer für die Umzüge gesichert: Rund 30 Zünfte werden beim Nachtumzug mitlaufen, etwa 40 haben sich für den Umzug am Sonntag gemeldet. "Ich denke, dass noch ein paar dazukommen werden", so "Fone" Müller. Er hat für den Brauchtumsabend auch Aufführungen der eigenen Garde und zweier auswärtiger Gruppen sowie die Gruppe "Popcorn" gesichert.

Auf die Unterstützung durch die Gemeinde, insbesondere durch den Bauhof, kann er ebenfalls zählen, wofür er dem anwesenden Bürgermeister Martin Rupp dankte. Die Gemeinde wird das derzeit betrieblich ruhende "Gasthaus Adler" für eine Bewirtung zur Verfügung stellen.