Fast ein Dutzend Waldrappe machten von Mai bis September quasi Sommerurlaub am Bodensee. Die Vögel hielten sich überwiegend zwischen dem Hegau und dem Linzgau auf. Besonders beliebt war das Salemertal, wo sie nach Ausflügen in die Region regelmäßig bei Weildorf Station machten.

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Ende September begannen sie sich sukzessive zu verabschieden, um in das Winterquartier aufzubrechen. Am 28. September hatte sich Zoppo auf den Weg gemacht, der im Mai als erster Rückkehrer wieder am See aufgetaucht war. Er befand sich gestern schon am Eingang zum Brandnertal.

Nach drei Jahren zurück am Bodensee: Waldrapp Zoppo kennt seine Ziehmutter Anna Gabriela Schmalstieg nach wie vor, die ihn 2017 rund vier Monat in Hödingen betreut und anschließend beim Flug über die Alpen im Ultraeichtflugzeug begleitet hatte.
Nach drei Jahren zurück am Bodensee: Waldrapp Zoppo kennt seine Ziehmutter Anna Gabriela Schmalstieg nach wie vor, die ihn 2017 rund vier Monat in Hödingen betreut und anschließend beim Flug über die Alpen im Ultraeichtflugzeug begleitet hatte. | Bild: Hanspeter Walter

Nur zwei der Krummschnäbel hielten sich am Dienstag noch am Salemer Schlosssee auf. Es sind Montalcino, eine Überlingerin des Jahrgangs 2018, die sich im August im württembergischen Allgäu am Schnabel verletzt hatte. Und Laura, eine ebenfalls zweijährige Dame, die eigentlich der Kolonie in Burghausen am Inn angehört, und bei ihrer Reise in den Norden den Überlingern gefolgt war.

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Ein junger Waldrapp aus dem Aufzuchtprogramm, bei dem in Überlingen 31 Vögel auf ihren Flug in die Toskana und die Auswilderung vorbereitet werden.
Ein junger Waldrapp aus dem Aufzuchtprogramm, bei dem in Überlingen 31 Vögel auf ihren Flug in die Toskana und die Auswilderung vorbereitet werden. | Bild: Hilser, Stefan