„In solch‘ schwierigen Zeiten und im Angesicht der geplanten oder zu erwartenden Einschränkungen und Maßnahmen im Alltag durch das Coronavirus möchte die Gemeinde Owingen zusammen mit den kirchlichen Einrichtungen, der Nachbarschaftshilfe und dem VdK einen Einkaufs- und Versorgungsservice anbieten.“ So die Owinger Hauptamtsleiterin Regina Holzhofer in einer Mitteilung. Über eine Telefonhotline, die im Rathaus Owingen angesiedelt ist, können mögliche Risikopatientinnen und Riskopatienten oder auch Menschen, die sich in behördlich angeordneter oder vorsorglicher Quarantäne befinden, Unterstützungsbedarf bei dringenden Besorgungen wie zum Beispiel Lebensmitteln anmelden. Die Bestellungen würden dann durch Fahrdienste abgewickelt und vor die Haustüre der jeweiligen Personen ausgeliefert. Die Bezahlung der Lieferung solle möglichst in bar erfolgen, heißt es weiter aus dem Rathaus. Anrufe werden ab sofort von Montag bis Freitag, jeweils von 8 bis bis 12 Uhr entgegengenommen (siehe Telefonnummer unten). Die Ansprechpartnerinnen im Rathaus sind Andrea Keller und Alexandra Bühler-Ertl, die sowohl per Telefon als auch per E-Mail ansprechbar sind, heißt es weiter.

„Bei den Fahrdiensten und dem Einkaufsservice werden wir tatkräftig von vielen ehrenamtlichen Helfern unterstützt,“ schreibt Regina Holzhofer. „Hierfür bedanken wir uns jetzt schon herzlichst bei allen Beteiligten für Ihren Einsatz. Wer sich noch als Helfer melden möchte, kann sich ebenfalls an die Hotline wenden. Diese Hotline wird solange aufrechterhalten, wie es möglich und notwendig ist.“

Wer Unterstützung braucht, etwa einen Einkaufszettel besorgt haben möchte, oder auch Fragen hat, der ruft die Telefonnummer 0 75 51 / 80 94 11 an oder schreibt eine E-Mail an bleibzuhause@owingen.de.